Jahresrückblick 2019

Posted on 13. Januar 2020 by Dörte

Ich bin ein bisschen spät dran mit meinem Rückblick. Warum? Ich habe ewig dafür gebraucht mich dafür hinzusetzen. Zuerst mal die Schmerzen und dann hatte ich auch irgendwie nicht so die Lust. Ein Jahresrückblick ist immer so eine Mammut-Aufgabe. Und „mal eben schnell“ ist der halt nicht runter geschrieben. Ich habe irgendwie jeden Tag auf meiner To-Do Liste stehen gehabt, doch zumindest mal anzufangen. Über die Grafiken und Bilder ist es jedoch nie hinausgegangen. Aber jetzt sitze ich hier endlich. Habe den Family Teil mal wieder als erstes geschrieben und widme mich jetzt dieser Einleitung. Wisst ihr, ich bin gespannt, wie ich wohl ein Buch schreiben würde. Auch erst das Ende und dann Kreuz und Quer, bis ich am Anfang angekommen bin? Man weiß es nicht. 😉

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Buchtechnisch war letztes Jahr etwas weniger los als noch 2018. Ins Detail gehe ich aber später erst noch. Weiter unten habe ich wieder den Vergleich 2018 vs. 2019 grafisch dargestellt. Da gibt es schon ein paar kleine Abweichungen, jedoch nicht so gravierend, wie ich es gerne gehabt hätte.
Wisst ihr, wenn ich mal keine Zeit zum Lesen hatte, dann hat mir das wirklich gefehlt. Ein paar Tage ohne zu lesen und ich werde echt ungehalten und zickig! *lach* Ich brauche das halt als Ausgleich. Es macht mir Spaß und es erdet mich. Und das brauche ich einfach.

 

Neues Design

Die liebe Maike hat mir vor kurzem meinen Blog gepimpt. Ich bin mega zufrieden und liebe es hier jetzt gerade irgendwie noch mehr, als zuvor. 🙂 Zusätzlich dazu hat sie mir auch noch ein paar Tipps gegeben, die ich jetzt eifrig versuche umzusetzen. Zudem habe ich auch zig Ideen im Kopf, die es noch umzusetzen oder anzupassen gilt. Mal sehen, wann alles so ist, wie ich es haben möchte. 😉

 

Buchmessen

Im letzten Jahr war ich sowohl in Leipzig, als auch in Frankfurt auf der Buchmesse. An beiden Standorten sind wir ohne Termine über die Messe geschlendert und haben uns einfach inspirieren lassen. In Leipzig waren meine beiden Männer auch mit. Frankfurt wäre für Mini jedoch zu viel gewesen. Deswegen war ich dort mit Marta alleine, was aber trotzdem sehr schön war. Ein bisschen Me-Time gönne ich mir hin und wieder und da stehe ich auch zu. Es war sehr schön bei beiden Messen verschiedene Eindrücke zu sammeln. Ich habe fleißig Fotos gemacht und nach Frankfurt sogar für den Mini eine Wunschliste erstellt, in der ganz genau drin steht, welche Bücher schon für ihn geeignet sind und welche nicht. Zu Weihnachten hat er sogar schon das ein oder andere Exemplar bekommen.

 

Neue Rubriken

Schon im letzten Jahr ging es los, dass ich so viele Ideen im Kopf hatte. Zuerst ging es darum, dass ich gerne mal außerhalb meiner Komfortzone lesen möchte. Marta schwärmt mir ständig von Büchern vor, die ich niemals lesen würde, weil sie mich schlicht nicht interessieren. Was ist aber, wenn mir dadurch ganz tolle Geschichten durch die Lappen gehen? Aus dem Grund haben wir das Experiment „Lesen über den Tellerrand“ gestartet. Sie liest ein Buch, welches ich ihr empfehle und umgedreht. In unserer ersten Runde ging es bei mir um „Kukolka“ und ich habe ihr „Was perfekt war“ empfohlen. Wenn ihr Lust habt, dann klickt euch doch einfach mal rein. Da steht alles noch viel detaillierter.
In „Minis Märchenstunde“ möchte ich euch in unregelmäßigen Abständen Minis Lieblingsbücher vorstellen. Das wechselt immer mal wieder. Mittlerweile kann ich ziemlich viele Kinderbücher schon auswendig, weil sie immer und immer wieder vorgelesen werden müssen. Der nächste Beitrag steht schon in den Startlöchern. Ich kann mich nur noch nicht entscheiden, ob ich wieder zwei, oder sogar mal drei Bücher vorstellen soll.
Die letzte neue Rubrik war zu der Zeit auch schon in meinem Kopf. Und der dazugehörige Beitrag auch schon geschrieben, veröffentlicht habe ich den  Beitrag für „The Question“ erst in diesem Jahr.

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Meine Highlights aus 2019:

Dieses Mal ist es mir ganz und gar nicht schwer gefallen, meine Top Bücher des Jahres zu benennen. Einzig beim Kinderbuch hatte ich ein paar Schwierigkeiten, weil ich da so viele tolle gelesen hatte. Außerdem mag Mini auch ziemlich viele Bücher sehr gerne und da musste ich mich irgendwie entscheiden. Ansonsten ist mir alles sehr leicht gefallen. Besonders das Highlight. Ich denke, es wird ganz schwer, das überhaupt noch zu toppen, falls ich mal wieder auf ein Buch treffen sollte, welches das gleiche Thema beinhaltet.

 

Top 6:

Es hat tatsächlich lange gedauert, bis ich mein Highlight gekürt habe. „Was perfekt war“ hat mich nachhaltig beeindruckt. So sehr, dass ich es jetzt wirklich jedem empfehle. Es ist so echt und ehrlich und hat mich auf eine besondere Art und Weise berührt. Großes Kino, sage ich nur. „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ von der lieben Ava Reed hat mich wieder mal überzeugen können. Sie schafft es immer wieder, mich total zu berühren. „The light in us“ war lange mein Highlight. Emma Scott rührt mich regelmäßig zu Tränen. Sie gehört mit zu meinen liebsten Autorinnen. Beim Kinderbuch habe ich ein bisschen Zeit gebraucht, bis ich mich für eins entscheiden konnte. Letztendlich ist es dann „Angstbiene Tobi“ geworden. Dabei handelt es sich um ein Duftbuch. Das heißt, man streicht über eine Seite und kann schließlich riechen, um was es sich gerade handelt. Mini liebt das Buch total und erzählt mir stets, was gleich passieren wird. „Liebeskind“ hat mich echt umgehauen. Total spannend von Anfang bis Ende. Und „Der Himmel gehört uns“ war ein sehr berührender Roman, den ich total mag.

 

Wenig Jugendbücher

Was ich bemerkt habe ist, dass ich letztes Jahr echt wenig Jugendbücher gelesen habe. Zwar habe ich ein paar angefangen, beendet habe ich allerdings nur wenige. Woran mag das liegen? Ist gerade nicht die Zeit dafür? Bin ich gar „rausgewachsen“ ? Ich kann es euch nicht sagen. War das bei euch vielleicht auch mal so, dass ihr plötzlich etwas bestimmtes nicht mehr gelesen habt?

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Ich muss euch zusätzlich noch drei Bücher zeigen, die mich 2019 geprägt haben, die es aber knapp doch nicht in meine Top Bücher geschafft haben. Besonders bei „Fips“ habe ich ewig überlegt, ob ich das Buch nun zum Highlight mache, oder doch nicht.

Wie bereits kurz angesprochen, ist „Fips will keine Schildkröte mehr sein“ ein wirklich ausgezeichnetes Buch. Mini liebt es heiß und innig. Ich musste es bereits so oft vorlesen, dass ich manche Stellen auswendig aufsagen kann. Immer wenn ich es vorlese liebe ich es, wenn Mini mit großen Augen auf Fips schaut, wenn er gerade andere Kostüme anhat. Er spricht mit, zeigt mir Dinge, die für meine Augen unsichtbar waren und ist so begeistert von der Schildkröte. In dem Buch sind auch noch Bastelbögen, auf denen sich neue Kostüme für Fips befinden. Man kann ihn also auch selbst ständig neu kleiden, was Mini und mir gleichermaßen viel Spaß macht.
Mit „All in“ hat mich Emma Scott absolut gefangen genommen. Seit diesem Roman bin ich ein riesiger Fan und verschlinge alles, was die Autorin schreibt. Aktuell warte ich auf den zweiten Band von „Bring down the stars“. Das Buch hat mich mal wieder so beeindruckt, dass mir die Worte für die Rezension fehlen.  Brittainy C. Cherry hat es tatsächlich wieder nicht in meine Top Liste geschafft, dabei habe ich auch „Wenn der Morgen die Dunkelheit berührt“ absolut gelebt.

Welche Bücher haben euch beeindruckt?
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2018 vs. 2019

Im Vergleich ist 2019 gar nicht so anders gelaufen, wie 2018. Ich habe weniger Bücher gekauft, weniger gelesen, hatte aber trotzdem einen viel größeren SuB als noch 2018. Dieser nervt mich übrigens total. Ich möchte nicht mehr zig Bücher hier stehen haben, die ich eh nicht lesen werde nur, weil sie mich vor zwei Jahren ja mal interessiert haben. Versteht ihr, was ich meine? Mehr dazu gibt es aber noch in meinen Plänen für 2020.

Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich überhaupt über die 50 Bücher gerate. Vorgenommen hatte ich mir daher gerade mal 40, die ich auch locker geschafft habe. Glücklicherweise habe ich 2019 auch fast nur Bücher gelesen, die ich gemocht habe. Abgebrochen habe ich, glaub ich, zwei. Bzw. pausiert, weil die Zeit nicht die richtige war. „Wenn man die Zeit anhält“ ist eines der Bücher, die ich erstmal zur Seite gelegt. Bis dato kann ich mir nicht vorstellen, es erneut in die Hand zu nehmen, ich gebe dem Buch allerdings noch eine Chance, weil ich es auch unbedingt mögen möchte. Mal sehen, was 2020 so bringt.

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Oh Mann, 2019 war nicht wirklich mein Jahr. Dabei fing alles wirklich gut an. Ich wurde ziemlich schnell im letzten Jahr schwanger und war glücklich. Dabei ignorierte ich das schlechte Gefühl, welches ich hatte und versuchte positiv zu sein. Bedauerlicherweise hat mich mein Bauchgefühl nicht getäuscht und meine Schwangerschaft endete jäh Ende Mai. Kurz vor meinem Geburtstag. Die Zeit danach war sehr hart. Ich habe mich total eingeigelt und konnte einfach mit niemandem darüber sprechen. Nur meinen Mann vertraute ich mich an. Wir weinten viel, fragten nach dem Warum, doch zu einem Ergebnis kamen wir natürlich nicht. Ich weiß nicht, wie ich die Zeit ohne meine Familie durchgestanden hätte. Mit Niklas´ Tod ist auch ein Stück von mir gestorben.

 

Urlaub an der Ostsee

Nach der wirklich gemeinen Zeit tankten wir schließlich im Juli an der Ostsee unsere Akkus auf. Für mich war der Urlaub ein Neuanfang. Der Funken Hoffnung am Horizont. Ich wollte mich entspannen und anschließend wieder ganz ruhig die Sache „Kinderwunsch“ angehen. Als würde ich den „Reset-Knopf“ drücken.
Das hat auch wirklich gut funktioniert. Wir erleben schöne Tage an der See, nur mit dem Wetter hatten wir ein bisschen Pech, aber das trübte unsere Stimmung keineswegs.

Mini hat zum ersten Mal das Meer gesehen und war hellauf begeistert. Er wollte schon am Hafen baden gehen, was natürlich nicht ging. Doch als es endlich so weit war, haben wir ihn gar nicht mehr aus dem Wasser und vom Strand weg bekommen. Es war ein wirklich schöner Urlaub, den wir gerne wiederholen können. 🙂

 

Was? Schwanger? Ja? Nee, doch nicht?!

Auch nach dem Urlaub stand unser Kinderwunsch auf unserer Prioritätenliste ganz oben. Wie schnell es erneut klappte und welche Umstände das mit sich brachte, nun, das war der absolute Horror im letzten Jahr.
Ende August hatte ich einen Termin bei meiner Ärztin, weil ich das Gefühl hatte, das etwas nicht stimmt. Wenn man seinen Körper so sehr studiert, weil man sich ein Kind wünscht, dann merkt man das ziemlich schnell. Aufgrund von Blutungen hatte ich allerdings keine Ahnung, dass der Schwangerschaftstest positiv ausfallen wird. Ich fiel aus allen Wolken und hatte echt Hoffnung, das alles gut werden wird. Nach endlosem Hin und Her wurde ich dann allerdings ins Krankenhaus geschickt und von dort nicht mehr weggelassen. Es sei ihm zu „heiß“, sagte der Arzt. Es folgten Tage der Ungewissheit. Ein Auf und Ab. Psychoterror. Das Ende vom Lies war eine erneute Bauchspiegelung, die die Eileiterschwangerschaft entfernte. Doch damit sollte es nicht beendet sein. Ende September musste ich mich erneut einer OP unterziehen. Eigentlich zur Eileiterentfernung. Glücklicherweise konnte mir dieser jedoch erhalten bleiben, da sich das Gewebe auf dem Blasendach eingenistet hatte. 😐

 

Die Beisetzung

Niklas wurde Mitte September mit anderen Sternenkindern beerdigt. Ich bin froh darüber, dass ich so die Möglichkeit hatte, mich zu verabschieden. Dadurch, dass es dieses Mal anders abgelaufen ist, als damals bei Ilias, hat mir dieser Abschluss einfach gefehlt. Ich habe viel geweint und konnte mich auch nicht mehr beruhigen und das, obwohl er ja „schon“ im Mai nicht mehr „richtig“ bei uns war. Es war schwer, aber auch schön. Die Trauerfeier war tröstlich und absolut perfekt. Der anschließende Gang zum Grab einer der schwersten Gänge, die ich jemals gehen musste.

 

Minis zweiter Geburtstag

Nach diesem ganzen Terror folgte Minis Geburtstag, der dann umso schöner wurde. Ich habe die Wohnung dekoriert, fleißig Geschenke eingepackt und jede Menge gebacken. Seit ich das Backen für mich entdeckt habe, lasse ich es mir natürlich nicht nehmen, zu jedem Anlass einen entsprechenden Kuchen zu machen.
Am Wochenende wurde dann gefeiert, mit allen Freunden. Zum ersten Mal war auch ein Krippen-Freund bei uns. Er und Mini verstehen sich so gut, dass sie sich gegenseitig in den Arm nehmen und sogar abknutschen. Das ist unfassbar süß anzuschauen. 🙂

Nicht nur sein Geburtstag, sondern allgemein die gesamte Zeit über frage ich mich, wann es nur passiert ist. Wann ist er nur so verdammt groß geworden? Wo ist das Baby geblieben? Wenn man ihn jetzt fragt, ob er ein Baby ist, dann sagt er immer ganz entrüstet: „Nein, Mama!“ Er hat einen sehr starken Willen und möchte mit dem Kopf durch die Wand. Das treibt mich manchmal in den Wahnsinn, aber dann kommt ein: „Ich liebe dich.“ Und schon ist alles wieder vergessen. Ich liebe ihn unendlich! ♥

 

Weihnachten

Ich habe mich schon lange nicht mehr so sehr auf dieses Fest gefreut. Es war das erste Weihnachten, welches Mini so richtig bewusst erleben konnte. Er verstand alles, hat zum ersten Mal einen Adventskalender gehabt und vor dem Kirchenbesuch sogar dem Weihnachtsmann ein Glas Milch und einen Teller Kekse hingestellt. Seine Augen wurden riesig, als er später sah, dass der Teller und das Glas leer waren. Beim Auspacken leuchteten seine Augen. Hach, es war so schön. Ich erinnere mich gerne dran zurück. Da vergesse ich auch gerne eine andere Sache, die ich ganz und gar nicht witzig fand.

 

Neue Begegnungen

Ich habe in all der Zeit, die wirklich ätzend gewesen ist, niemals aufgegeben, wenngleich ich wirklich oft davor war, da ich nicht mehr die Kraft hatte. Trotz dieser Zeit und trotz dass das Jahr wirklich blöd war, bin ich dankbar darüber, so viele Menschen kennengelernt zu haben. Allen voran möchte ich Maike benennen, mit der ich lange, lange Sprachnachrichten austausche und die ich richtig lieb gewonnen habe. Danke, dass du mir zuhörst, danke, dass du meinen Blog so schön gemacht hast. ♥ Schaut euch unbedingt mal ihren neuen Blog an. 🙂
Dann lernte ich Mara kennen. Wir haben zusammen eine Nacht im Krankenhaus verbracht und uns sofort gut verstanden. 🙂 Erst neulich haben wir uns wieder getroffen und erneut viel Spaß zusammen gehabt. Es macht mir so viel Freude mit dir zu reden. Toll, dass wir uns kennengelernt haben! ♥
Es folgten einige Menschen, die ich hier, oder auch per Instagram kennenlernen durfte. Ich habe einen Blick in die Mamacommuntiy geworfen und dort einige Mamas gefunden, mit denen ich auf einer Wellenlänge schwimme. Sie haben mir Halt gegeben, als ich ihn so nötig gebraucht habe. Ich habe mich verstanden gefühlt. Danke! ♥

 

Jahres-Fazit 2019

Bis Mai war das Jahr okay. Dann bekamen wir den ersten Schlag. Auch jetzt denke ich noch sehr oft an Niklas. Schön ist, dass er nahe bei Ilias liegt. Wir besuchen unsere Jungs also immer zusammen, wenn wir auf den Friedhof fahren. Es ist beruhigend einen Ort der Trauer zu haben. Es hilft mir sehr zu wissen, dass sie da sind und irgendwie einander haben, versteht ihr?
Ab Ende Mai wurde es irgendwie auch nicht mehr besser. Eher schlechter. Wie oben schon erwähnt, folgte die Eileiterschwangerschaft. Sowas wünsche ich echt niemandem! Im Nachhinein ist mir erst so richtig bewusst geworden, dass ich hätte sterben können, wenn ich von mir aus nicht gesagt hätte, ich gehe zum Arzt, weil irgendwas komisch ist. Ich habe schon in den Bauchraum geblutet, es aber schlicht nicht bemerkt. In solchen Situationen danke ich Gott und meiner Mama, (<——Meinem persönlichen Schutzengel) dass sie so gut auf mich aufgepasst haben. Es hätte echt böse ins Auge gehen können.

Kurz vor Weihnachten forderte das Jahr schließlich bei meinem Mann seinen Tribut. Er hatte nicht richtig die Möglichkeit alles zu verarbeiten und dann kam alles mit voller Wucht. Es ging ihm überhaupt nicht gut. Ich war in dieser Zeit für ihn da. Hatte Verständnis und habe ihm geholfen, so gut es mir möglich war. Mitte Dezember wurden bei mir schließlich auch noch zwei Bandscheibenvorfälle diagnostiziert. Schmerzen ohne Ende, aber nun denn: Uns bleibt auch nichts erspart, aber, und das ist das Wichtigste: Wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken. 😉
Dieses ganzes Jahr war wirklich ätzend, aber bei allem Schmerz und bei aller Verzweiflung, die wir durchlebt haben, bin ich auch froh und dankbar. Zuerst darüber, dass ich das überlebt habe und auch über all die Menschen, die ich im letzten Jahr kennengelernt habe. Das relativiert ein bisschen, dass diese drei Worte für mich für das Jahr 2019 stehen:

Liebe, Schmerz & Verzweiflung

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Geplant für 2020:

Für das neue Jahr habe ich immens viele Ideen, von denen ich ein paar sogar schon umgesetzt habe. Allen voran meine neue Rubrik „The Question“, in der ich beim letzten Mal gefragt habe, ob wir es verlernt haben, miteinander zu sprechen. Mich hat diese Frage sehr lange beschäftigt. Irgendwann kam dann ein Auslöser, der dazu geführt hat, dass ich meine Gedanken dazu einfach mal aufgeschrieben habe. In unregelmäßigen Abständen wird es immer mal wieder eine neue Frage geben und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr fleißig dazu kommentiert, diskutiert, um eure Gedanken mit mir zu teilen.

 

Interaktion

Wo ich auch schon beim wichtigsten Thema bin, was ich in diesem Jahr unbedingt in Angriff nehmen möchte: Ich möchte mehr Interaktionen. Mehr miteinander sprechen, bzw. schreiben, ich möchte es wieder lebendiger haben. Dazu gehört bei anderen zu kommentieren, immer irgendwie im Gespräch mit euch zu sein/bleiben. Es ist mir wichtig mehr zu erfahren. Was beschäftigt euch gerade? Welche Bücher sind gerade in eurem Kopf und auf eurem Nachttisch? Ist vielleicht privat etwas Schönes geschehen? Ich bin neugierig, ich möchte mit euch sprechen.

 

Umbruch

Durch das neue Design befinde ich mich gerade mal wieder in einer Selbstfindungsphase. Erneut wurden viele Beiträge von mir gelöscht und ein paar werden wohl auch noch folgen. Ich möchte mich ein bisschen von meiner Anfangszeit verabschieden und neu anfangen. Dazu gehört, dass sich viele Logos ändern werden und ich auch allgemein wieder häufiger in die Tasten hauen möchte. Mein besonderer Wunsch ist, dass ich hier auch etwas mehr über meine Familie schreiben werde, die Bücher aber natürlich dabei nicht in den Hintergrund geraten werden. Eine gute Mischung von beidem, das ist mein Ziel.

 

Bewusster Lesen und bewusster Bücher kaufen

Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich möchte disziplinierter werden. Mir auch mal die Frage stellen, ob ich jetzt wirklich fünf neue Bücher kaufen muss, oder ob das nicht vielleicht noch Zeit hat. Es ist ja schließlich nicht so, dass ich keinerlei Lesestoff zu Hause hätte. Ich bemerke es oft bei Flohmärkten. Es ist da so verführerisch mal zig Bücher für wenig Geld zu erhalten, dass ich da meistens wirklich zuschlage. Aber am Ende sortiere ich dann irgendwann doch die Hälfte davon wieder aus, weil es mich doch nicht so brennend interessiert. Das nervt mich und das möchte ich nicht mehr. Ab sofort möchte ich mehr hinterfragen und wirklich, wenn überhaupt, nur noch Bücher kaufen, die ich auch gleich oder zeitnah lesen werde und die auch gerade in mein Beuteschema passen. Im Zuge dessen habe ich auch schon meinen SuB ausgemistet und einige Bücher werden von dort auch noch fliegen. Dazu gibt es aber tatsächlich bald eine neue Kategorie. Ihr dürft also gespannt sein. 🙂

 

Baby 2020

Privat hat sich nichts geändert. Dort steht der Kinderwunsch immer noch ganz oben. Außerdem möchte ich auch wieder einen fitten Rücken haben. Beides braucht (wohl) Zeit und auch, wenn ich ein ungeduldiger Mensch bin, wird mir nichts anderes übrig bleiben, als abzuwarten und (Kinderwusch)Tee zu trinken. 😉

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Ich wünsche euch ein wundervolles, gesundes, lesereiches neues Jahr! ♥

 

 

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4 Comments

  • j125 18. Januar 2020 at 16:23

    Hallo Dörte,

    mir ging es mit dem Jahresrückblick ähnlich. Normalerweise freue ich mich schon Monate vorher darauf (obwohl ich Stunden dafür brauche), aber diesmal… vielleicht lag es daran, dass ich nur vergleichsweise wenig Urlaub hatte und mir daher die Zeit zu kurz war.

    Buchmesse. Wo ich das lese fällt mir ein, dass ich ursprünglich geplant hatte während der LBM Urlaub zu nehmen und eventuell mal hinzufahren. Vergessen. Nun ja vielleicht 2021 😀

    Mit Kinderbüchern hab ich es nicht so, aber die beiden anderen neuen Kategorien mag ich sehr gern. Ich freue mich schon auf neue Beiträge 🙂

    Ach liebe Dörte 🙁 Dein Jahresfazit liest sich so gar nicht schön. Ich wünsche mir so sehr für euch, dass 2020 besser wird ♥ Alles Liebe für euch. Julia

    Reply
    • Dörte 22. Januar 2020 at 10:14

      Liebe Julia,
      ich habe Ende November schon drüber nachgedacht, ob ich nicht schon mal anfange. Dadurch dass es eben ein etwas größeres Projekt ist, wäre es super gewesen, wenn ich es auch gemacht hätte. Aber ich hatte in der Zeit so überhaupt keinen Antrieb irgendwas zu machen. Durch die Arbeit und die Weihnachtszeit war ich total im Stress, dann hatte ich nur Frühschichten und bei denen bleibt der Blog links liegen, weil ich schlicht keine Zeit habe. Also habe ich meine Prioritäten anders gesetzt und letztendlich den ganzen Berg auf einmal vor mir.
      Das Problem ist auch, dass ich ja genau weiß, wie lange das dauert und dadurch hatte ich noch weniger Lust. *schäm* Aber als ich erstmal angefangen hatte zu schreiben, ging es plötzlich. 😉 Geht dir das auch so? Erst fehlt der Antrieb, aber dann flutscht es, wenn man erst begonnen hat?

      Schade, das du in diesem Jahr nicht bei der Messe bist. 🙁 Ob ich 2021 zu den Messen fahre weiß ich noch nicht. Je nachdem, was mit den Kids ist. Ich denke, da wird es eher Oktober werden, also Frankfurt.

      Danke schön. 🙂 Ich freue mich, dass dir die neuen Kategorien gefallen. Und: Man kann ja auch nicht mit allem etwas anfangen. 😉

      Bedauerlicherweise war 2019 auch nicht so schön, aber zumindest hat es am Ende noch ein kleines Happyend gegeben. 😉 Und 2020 fängt auch sehr vielversprechend an, so dass ich echt guter Hoffnung bin, dass 2020 unser Jahr wird. Vielen lieben Dank. :*
      Für dich auch alles Liebe
      *drück dich*
      Dörte

      Reply
      • j125 25. Januar 2020 at 11:49

        Oh ja, das Anfangen ist immer das Problem und wenn man dann einmal dabei ist…

        Frankfurt ist mir zu voll, daher ist das nicht geplant. Es sei denn, jemand drängt mich dazu. Oder Jeffery Deaver kommt.

        Reply
        • Dörte 31. Januar 2020 at 11:19

          Und wenn man einmal dabei ist, dann kann man nicht mehr aufhören. Meist ist es dann auch noch so, dass es gerade „flutscht“, ich aber nicht wirklich viel Zeit habe und dann unterbrechen muss und das hasse ich ja total. 😐
          In Frankfurt geht es tatsächlich. Ich würde nie wieder am Wochenende fahren, sondern immer wieder Freitags. Wenn du dich akkreditieren lässt, darfst du ja schon früher hin und da ist es um einiges angenehmer als am Wochenende. Ich war ein einziges Mal an einem Samstag da und das hat mir echt gereicht.
          *lach* Bei mir ist es Linda Castillo. Wenn sie mal zur Messe kommt, dann bin ich auf jeden Fall dort. 😉

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