Emma Scott – Bring down the stars

Posted on 30. Januar 2020 by Dörte

Original: Bring down the stars
Beautiful-Hearts-Duett #1 | 27.11.19 | 400 Seiten | Lyx | Autor

College-Studentin Autumn ahnt nicht, dass die wunderschönen Gedichte, die ihr der attraktive Connor schickt, von dessen Freund Weston stammen. Und obwohl Autumn sich stark zu Connor hingezogen fühlt, spürt sie auch zu Wes eine unerklärliche, tiefe Verbindung. Während ihre verwirrenden Gefühle Autumn zunehmend in Seelennot bringen, verstricken die beiden Freunde sich immer weiter in ihrer gut gemeinten Täuschung. Und als Connor nach einem Streit mit seiner Familie eine folgenschwere Entscheidung trifft, steht plötzlich noch viel mehr als nur ihre Freundschaft auf dem Spiel …

 

 

 

„Sie sagt, sie liebt meine Seele. Doch meine Seele … bist in Wirklichkeit du!“

 

 

Ein gefährliches Spiel spielen Connor und Wes mit Autumn, dabei wollten sie sie zu keiner Zeit verletzten. Es fing alles damit an, dass sich Connor zu ihr hingezogen fühlte, aber nicht die richtigen Worte fand. So half Wes seinem besten Freund und alles nahm seinen Lauf.
Emma Scott hat es wieder getan: Sie hat mich in ihre Geschichte gezogen und mich mal mehr, mal weniger begeistert den Protagonisten lauschen lassen. Besonders Autumn hat einen ganz tiefen Platz in meinem Herzen und nach und nach teilte sie ihn sich mit Wes. Ich mag, wie die Autorin schreibt. So voller Poesie, so voller Liebe. Sie steckt so viel Herzblut in ihre Geschichten, was man als Leser stets merkt. Ihre Figuren sind authentisch und verbiegen sich nicht. So auch Connor, Wes und Autumn. Erwähnen möchte ich außerdem auch noch Ruby, Autumns beste Freundin. Sie ist herrlich witzig. Man versteht auf der Stelle, warum sich die Mädchen gleich auf einer Wellenlänge schwimmen.
Die Charakter der Figuren sind auf ihre Art allesamt speziell und besonders. So lebt Connor in einer sehr wohlhabenden Familie, während Wes eher ärmlich und Autumn auf einer Farm aufgewachsen ist. Connor, zum Beispiel, leidet unter seinen Eltern, besonders unter seinem Vater, dem nichts gut genug für seinen Sohn zu sein scheint. Manche Dialoge zwischen den beiden haben mich sehr wütend gemacht. Hier sieht man, dass man bei einem Menschen mehr hinterfragen sollte und auch mal hinter die Fassade blicken sollte, denn es ist wahrlich nicht alles Gold was glänzt.

Wenn wir beide eine Person wären, würden wir sie glücklich machen. Ich kann Connor helfen, sie glücklich zu machen.

Ich denke, ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass die Figuren  allesamt Freunde werden. Sie kommen gut miteinander aus, verbringen viel Zeit miteinander. Autumn ist zwar misstrauisch, wenn sie sich mit Connor trifft, denn ihm scheinen dann die Worte zu fehlen, in die sie sich so sehr verliebt hat. Sie denkt sich aber nichts dabei. Wenn man als Leser denkt, dass es doch jetzt mal gut sein sollte, passiert erneut etwas und es kommt wieder nicht raus.
Mich hat es sehr berührt, wie Autumn empfunden hat. Wie sie denkt, wie sie liebt. Aber gleichzeitig hat es mir auch so Leid getan, dass die beiden sie so belügen. Ich verfolgte mit Spannung den weiteren Verlauf und wollte unbedingt wissen, ob sie sich verraten, ob sie es Autumn selbst erzählen, oder wie es letztendlich auf den Tisch kommt. Doch dann geschah etwas, was dieses Thema völlig in den Hintergrund getrieben und mich atemlos gemacht hat. Mit einer solchen Wendung hatte ich zu keiner Zeit gerechnet. Genau an dieser Stelle zog das sowieso schon sehr hohe Tempo noch mal an und endete mit einem solch gemeinen Cliffhanger, das es mich wirklich wahnsinnig gemacht hat, so lange auf den zweiten Band warten zu müssen.

Autumn Caldwell war lebendig in meinen Gedanken, und ich konnte nicht vor ihr weglaufen.

Ich mag die Geschichten von Emma Scott, da sie grundsätzlich so voller Gefühle sind. Es kommt immer eine andere Figur zu Wort, was einem die Protagonisten sehr, sehr nahe bringt. Voller Spannung und mit hohem Tempo erzählt die Autorin eine wundervolle Geschichte voller Liebe und Freundschaft und endet mit einem gemeinen Cliffhanger.

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Weitere Rezension: Nobody knows

Die Reihe: Bring down the stars | Light up the sky (ET: 31.01.2020)

 

 

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