Kristina Moninger – Wenn gestern unser morgen wäre

Posted on 30. Oktober 2019 by Dörte

28.06.17 | 300 Seiten | Feuerwerke Verlag | Autorin | Leseprobe | Kaufen

Was wäre, wenn du eine zweite Chance bekämst? Eine, um alles wiedergutzumachen. Alles, was du so unglaublich falsch gemacht hast. Was würdest du ändern, was wiederholen?
Sara hat innerhalb weniger Tage so ziemlich jeden Fehler begangen, den sie begehen konnte. Mit scheinbar kleinen, aber ausschlaggebenden Entscheidungen hat sie in ihrem Leben so eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, die sie gerne wieder rückgängig machen würde.
Als sie inmitten dieses Chaos ausgerechnet Matt vors Auto läuft und wenig später im Krankenhaus aufwacht, ist plötzlich nichts wie zuvor. Die Uhren wurden zurückgedreht und all das, was in der Woche vor dem Unfall passiert ist, scheint ungeschehen.
Sara hat nun die unbezahlbare Möglichkeit, die wichtigsten Tage ihres Lebens noch einmal neu zu erleben. Um endlich alles richtig zu machen …

 

Ich habe Entscheidungen getroffen und es ist gar nicht so wichtig, ob sie richtig oder falsch waren. Weil das immer Ermessenssache ist. Aber entscheidend an Entscheidungen ist die Frage, ob wir mit ihnen leben können.

 

 

Nur mal so für Zwischendurch, dachte ich, als ich dieses eBook kaufte. Ich muss gestehen, dass ich keinerlei großen Erwartungen an die Geschichte hatte. Ich wollte einfach nur unterhalten werden. Was ich letztendlich bekam, war allerdings weitaus mehr als nur „Unterhaltung“.
Ich kann sagen, dass ich positiv überrascht bin. Zuerst ist da der locker, leichte Schreibstil der Autorin, der mir sofort gefiel. Ich hatte stets das Gefühl, als würde Kristina Moninger mit mir sprechen, mir ihre Geschichte von Sara und Matt erzählen. Es ist sehr erfrischend zu lesen, was speziell Sara alles erlebt und wie oft sie gerade am Anfang ins Fettnäpfchen tritt. In diesen, aber auch in erlebten Situationen wünscht man sich natürlich die Zeit zurück drehen zu können. In „Wenn gestern unser morgen wäre“, hat Sara das Glück, dass ihr das tatsächlich passiert.
Ich hatte am Anfang ein bisschen Angst, dass mir die Geschichte aufgrund der utopischen Aussicht mit der Zeit zu spielen ein bisschen zu skurril werden könnte. Glücklicherweise ist dem aber absolut nicht so.

Es ist der Moment, in dem ich verstehe, dass das Leben einen einzigen, ganz einfachen Zweck erfüllt: Es gibt uns Zeit. Zeit zu lieben.

Bis es überhaupt soweit ist, dass wir zurück springen, lernen wir erst einmal die Protagonistin Sara kennen. Sie hat einen guten, vielversprechenden Job und steht kurz vor einer Beförderung. Liiert ist sie mit einem Anwalt. Besonders gut hat mir gefallen, dass Sara alles aus ihrer Sicht erzählt. So werden ihre Gefühle sehr gut auf den Leser transportiert und man ist gleich bei ihr. Sie ist eine sehr sympathische Protagonistin und so authentisch, dass sie auch nebenan wohnen könnte. Ich mag es sehr, dass nicht nur sie, sondern alle Figuren so herrlich echt gezeichnet wurden. Auch die Geschichte ist einfach toll. Die Botschaft, das alles was passiert Schicksal ist, hat mir besonders gut gefallen.
Man spürt, dass zwischen den Protagonisten eine ganz besondere Bindung vorhanden ist. Ich habe mit Sara mitgelitten und die ganze Zeit darauf gehofft, dass alles so enden wird, wie ich es mir für sie wünschen würde. Ich war gepackt von der Geschichte und habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen, weil mich die Spannung dazu getrieben hat. Am Ende habe ich es mit einem absoluten Glücksgefühl zugeschlagen.

Es sind immer die Menschen, die uns nahe sind, die uns glücklich machen, nichts Materielles, nichts was durch Erfolg, Ansehen oder Status entsteht.

„Wenn gestern unser morgen wäre“ ist ein locker leichter Liebesroman, bei dem man sich einfach wohl fühlt. Mit einem hohen Tempo und sehr viel Spannung fliegt man nur so durch die Seiten. Die Emotionen hier absolut groß geschrieben, was ich extrem genossen habe. Für mich ist dieser Roman ein absoluter Geheimtipp und sollte viel mehr Aufmerksamkeit bekommen!

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Weitere Rezension: Bibilotta

 

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3 Comments

  • Martinas Buchwelten 1. November 2019 at 22:03

    Liebe Dörte!
    Das war auch mein erstes Buch von der Autorin, das mir sehr gut gefallen hat. Mittlerweile habe ich auch „Alles, was wir liebten“ gelesen, was mir noch besser gefallen hat!!
    Im Moent habe ich mich bei Lovelybooks für ihren neuen Roman beworben, aber ich fürchte bei der großen Anzahl an Bewerber werde ich kein Glück haben. Ich habe aber bereits einen weiteren Roman von ihr auf dem SuB „Hunterd kalte Winter“, der dann in den nächsten Monaten gelesen wird…passt dann perfekt! ,)
    Liebe Grüße
    Martina

    Reply
    • Dörte 4. November 2019 at 13:34

      Liebe Martina,
      „Alles, was wir liebten“ werde ich mir auf jeden Fall auch noch vornehmen. Ich war so begeistert von „Wenn gestern unser morgen wäre“, da komm ich nicht umhin noch mehr von der Autorin zu lesen.
      Ui, ich wusste gar nicht, dass es ein neues Buch von ihr gibt. Vielen Dank, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast! Da muss ich nach der Arbeit doch glatt mal nach schauen. 🙂
      Hab einen schönen Tag.
      Alles Liebe
      Dörte

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  • Gelesen und gelebt | Rückblick Oktober - Books and Family 11. November 2019 at 19:02

    […] und Okay-Buch Wenn gestern unser Morgen wäre | Nichts wird dir […]

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