Rückblick Juli

Posted on 4. August 2019 by Dörte

 

Ich weiß gar nicht, wie lange ich schon gesagt habe, dass ich unbedingt den Rückblick schreiben möchte, bevor ich wieder arbeiten gehe. Zumindest so weit vorbereiten, dass das Meiste schon abgetippt ist und ich ggf. nur noch ein paar kleinere Sachen hinzufügen muss. Tja, ich habe es tatsächlich geschafft, allerdings ein paar Tage später, als ich ursprünglich geplant hatte. Das ist aber nicht weiter wild. Hauptsache, er ist soweit fertig und ich kann unbesorgt mit der Arbeit starten.
Büchertechnisch war im Juli nicht so viel los, wie mit der Familie. Dadurch, dass wir Urlaub hatten, haben wir sehr viel unternommen und da blieb natürlich keine Zeit für Bücher. (Wir sprechen lieber nicht von der Anzahl an Lesestoff, den ich voller Hoffnung doch mitgenommen hatte. 😉 )

 

 

 

Zwar habe ich auf der (langen) Fahrt ein bisschen gelesen, musste jedoch ab und zu mal aufhören und auf die Rückbank ausweichen, da Mini keine Lust mehr hatte. Völlig normal. Ich fand es auch arg lang. Aber was muss, das muss. Ich habe Mini beschäftigt mit einem Minibuch, einem Wimmelbuch und einem, ich nenne es mal „Suchbuch„. Besonders letzteres ist aktuell eins seiner Lieblinge. Er ist ganz begeistert, alles zu finden und mir Dinge zu zeigen, die ich manchmal selbst noch gar nicht gesehen hatte. Ich liebe es total, dass er so verrückt nach Büchern ist. ♥

 

Mini ist eine Leseratte

Beim Wimmelbuch gibt es verschiedene Personen und Gegenstände, die auf jeder Seite auftauchen. Unter anderem ist ein Bauarbeiter dabei, der immer eine witzige Pose hat und singt. Ich habe Mini auf der Fahrt erklärt, dieser Bauarbeiter, er heißt übrigens “ „, macht „Lalala.“ Wenn mein Schatz “ “ jetzt findet, kommt er zu mir, zeigt auf ihn und sagt: „Lalala.“ 😀 Die Bücher habe ich für den Urlaub extra neu besorgt, damit unser Schatz gut beschäftigt werden kann. Was Neues ist natürlich gleich viel interessanter, als etwas, was er schon kennt. 😉 Müttertricks. 😉

 

Von guten Büchern und vielen Ideen

Ich habe zwar wirklich wenig gelesen, allerdings haben mir alle Bücher sehr gut gefallen. Für den Urlaub sollte es was leichtes, romantisches sein. Das habe ich einfach gebraucht. Mit meiner Auswahl bin ich mehr als nur zufrieden. Zwar war eines der Bücher „nur okay“, aber dafür habe ich die anderen gefeiert und sogar zwei Pageturner dabei gehabt. Das ist ja bei mir auch selten geworden. Umso schöner, dass es im Juli mal wieder soweit gewesen ist. 🙂
Außerdem schwirrt mir auch eine neue Idee im Kopf herum, bei der es um Kinderbücher geht. Ich muss da noch mal eine Nacht/ ein paar Nächte drüber schlafen und dann schauen wir mal, in wie weit ich meine Idee umsetzen kann. Hach, wenn ich doch nur ein bisschen mehr Zeit hätte.

 

 

Gelesen:

 

Band eins eher okay, dafür der Zweite richtig gut
Crazy, Sexy, Love

 

„Crazy, Sexy, Love“ konnte mich gut unterhalten. Ich fand es äußerst amüsant, aber leider stellenweise zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Besonders der Anfang war meines Erachtens etwas too much und auch die Entwicklung der Beziehung ging mir an sich zu schnell. Dennoch hatte ich meinen Spaß mit der Geschichte. Beim zweiten Band hat mir alles viel besser gefallen. Klar, es ist jetzt keine was weiß ich für eine tiefsinnige Geschichte, bzw. Reihe, aber sie versteht es mich gut zu unterhalten und mir den Spaß am Lesen aufrecht zu erhalten. Bei „Dirty, Sexy, Love“, waren mir die Protagonisten etwas näher und auch die Story mochte ich lieber. Ich bin gespannt auf den finalen Band.

 

Pageturner!

 

„Idol – Gib mir die Welt“ hat mir richtig gut gefallen. Ich war gleich auf den ersten Seiten schon total in einem Bann und konnte mich nicht mehr dagegen wehren. Am liebsten hätte ich das Buch in eins durchgelesen, allerdings hatte ich leider nicht so viel Zeit. Die Story ist gut, die Protagonisten so herrlich authentisch und dann sind da auch noch die Dialoge, die mich zum Schmunzeln brachten und die Liebesgeschichte, die mir eine Gänsehaut bescherte. Ich liebe dieses Buch und bin jetzt so wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung, die glücklicherweise schon hier bereit liegt.
„Brennendes Grab“ habe ich innerhalb weniger Tage durchgehabt. Es ist der Wahnsinn, wie die Autorin es jedes Mal wieder aufs Neue schafft, mich zu packen. Ich hätte dieses Exemplar bestimmt auch an einem Tag gelesen, wenn ich nichts anderes zutun gehabt hätte. Es ist so spannend und, was mir positiv aufgefallen ist: Kate bleibt sich zwar treu, hat aber dennoch aus ihren Fehlern gelernt. Ich mag es, dass es dieses Mal nicht wieder so ein, ich nenne es mal „Drama“ gibt, was eindeutig etwas drüber ist. Die Geschichte ist jedenfalls ganz großes Kino!

 

 

 

 

Wir waren im Juli an der Ostsee. Es war schon ziemlich schön, aber stellenweise auch sehr anstrengend. Witzigerweise habe ich gesagt, als wir den Urlaub buchten, dass ich lieber in einem Hotel wohnen möchte, damit wir „richtig“ Urlaub haben. Wir uns also um nichts kümmern müssen, wie z.B. Essen kochen in einer Ferienwohnung. Nun, ich habe es mir bei weitem einfacher und entspannter vorgestellt. Warum? Mini war logischerweise in unserem Zimmer, dieser muss aber natürlich früh ins Bett. Wir haben uns somit ab ca 19 Uhr ruhig verhalten und uns nicht wirklich entfernt, falls er aufwachen sollte. Ich habe irgendwann schon den Witz gemacht: „Jetzt sind wir schon im Urlaub, gehen aber um zehn ins Bett.“ 😉 Beim nächsten Mal wird es also wieder eine Ferienwohnung werden. Da haben wir dann doch mehr Freiheiten, als in einem Hotel. Dieses war übrigens auch nicht so richtig für Familien geeignet, aber das ist jetzt mal nebensächlich. Wer erst im Januar seinen Sommerurlaub bucht, der muss eben nehmen, was noch frei ist. 😉

Als Mini das erste Mal die See gesehen hat, ist er völlig ausgerastet. Er wollte sofort baden gehen. Ganz egal, dass wir am Hafen standen und dort baden nicht möglich ist. Wir sind am „Timmendorfer Strand“ schließlich ausgewichen und ließen ihn zumindest mit den Füßen mal rein. Doch das hat ihm nicht gereicht. Unser Schatz hat sich dann an den Klamotten gezogen und. „Baden, baden!“ Gejammert. Er ist dort leider auch noch ins Wasser gefallen, aber keine Angst, es war eine flache Stelle, in der er eh schon stand. Und er wurde zum Glück auch nur an den Beiden so richtig nass. Dennoch nahmen wir das zum Anlass, wieder zurück zu fahren. Es war den Sonntag einfach noch zu kalt.

 

Von Schildkröten und Mammuts

Da wir sehr tierlieb sind, durfte ein Besuch im Rostocker Zoo natürlich nicht fehlen. Zwar gab es anfangs ein paar Schwierigkeiten einen Parkplatz zu finden und wir mussten ein ganzes Stück laufen, wir wurden aber mit einem der besten Zoos belohnt, die wir je besucht haben. Und das sind so einige! Trotz dass wir unseren Bollerwagen vergessen hatten und auch unser Buggy zu Hause stand, haben wir unseren Besuch sehr genossen. Mini mochte die steinernde Schildkröte (und alle lebendigen) genauso sehr, wie das Mammut gleich zu Anfang. Er wollte dort unbedingt hochklettern, was aber nicht möglich war. Bei ihm heißen übrigens alle Schildkröten „Adelheid“ und alle anderen Tiere redet er mit „Bruno“ an. So witzig! Er rannte zu Enten, sagte: „Tuck, (=Guck!) Enten! … Bruuunnnnooooo!“ Wir haben sehr gelacht. ♥ Es ist eh eine absolute Freude, welche Worte unser kleiner Mann jetzt schon beherrscht. Absolutes Highlight sind seine Gummibärchen. Wenn er welche möchte, kommt er zu mir, kuschelt sich an mich und flüstert dann leise: „Bubbi haben.“ Da schmelze ich regelmäßig dahin.

 

Das erste Mal im Sealife

Nachdem wir im Rostocker Zoo waren und Mini so ein enormes Interesse an Fischen gezeigt hat, haben wir uns dazu entschlossen, Dienstag ins Sealife zu gehen. Da das Wetter leider nicht so berauschend war, bot sich das einfach an. Nun, ich habe online die Tickets bestellt, damit wir nicht lange warten müssen. Mit einem Kleinkind ist Warten ab und zu nämlich absolut kein Geschenk. Es ging alles auch recht zügig. Bedauerlicherweise aber auch im Sealife selbst. Ich hatte mir das alles viel größer vorgestellt. Stellenweise hatten wir überhaupt keinen richtigen Platz, um uns alles richtig anzuschauen, weil es viel zu viele Leute waren. Meinem Mann und Mini hat es gefallen. Ich wäre jedoch nicht traurig drum, wenn wir da nie wieder hingehen würden. Dazu muss ich sagen, ich bin auch kein sonderlich großer Fisch-Fan. Meine Männer hingegen schon.
Die restlichen Tage an der Ostsee waren wir ständig am Strand. Gerade den Donnerstag war bombastisches Wetter. Da hat es sich auch so richtig nach Urlaub angefühlt.

 

Die letzte Woche zu Hause

Die letzte Woche war auch gleichzeitig meine letzte Urlaubswoche. Am 29. Juli sollte ich das erste Mal seit April wieder zur Arbeit gehen. Mit Bekanntgabe der Schwangerschaft, wurde ich „damals“ ins Beschäftigungsverbot geschickt … Nach anschließender langer Krankheit, werde ich nach meinem Urlaub also wieder durchstarten.

Die letzte Urlaubswoche war sehr entspannt. Wir schliefen jetzt einfach alle besser. Tatsächlich ist es so, dass wir alle genügend Raum zum Schlafen brauchen. Klar gibt es Ausnahmen, etwa, wenn Mini krank ist, oder schlecht geträumt hat, aber ansonsten schläft er im Kinderzimmer und wir bei uns.
Es hieß also die letzten Tage noch zu genießen, was wir auch getan haben. Zusätzlich dazu gab es für den Mini noch eine neue Brille, weil er aus seiner anderen rausgewachsen ist. Und seine Haare wurden auch mal wieder geschnitten. Ich liebe seine Locken ja, aber jetzt bei der Hitze haben wir uns dann doch dazu entschlossen, sie weichen zu lassen. Seine Haare wachsen so schnell, wie meine, das dauert nicht lange. 😉 Er schaut jetzt so unglaublich groß aus. Vom Baby ist überhaupt nichts mehr vorhanden. Das ist zwar schon länger so, aber jetzt irgendwie noch präsenter. Davon mal abgesehen ist er in der letzten Zeit auch um drei Zentimeter gewachsen. Mini kann somit jetzt Türen öffnen und kommt an Gegenstände, an die er nicht rankommen soll. 😉 Uns wird jedenfalls nie langweilig. 😉

************************************************************************************************************************

 

Auch ich habe mich verändert

Nicht nur Mini schaut jetzt ganz anders aus, sondern ich habe mich auch verändert. Meine Brille musste einer neuen weichen, da sich meine Stärke und meine Hornhautverkrümmung geändert hat. Meine Haare gehen jetzt nur noch bis knapp über die Ohren und zusätzlich dazu habe ich mich jetzt endgültig dazu entschlossen, endlich wieder ein paar Kilos zu verlieren. Vor der Schwangerschaft mit Niklas hatte ich vier Kilo weniger als vor der Schwangerschaft mit Mini. Nach dem Urlaub habe ich mich so erschrocken, dass ich jetzt unbedingt die Reißleine ziehen muss. Alleine dort habe ich drei Kilo zugenommen. Von dem ganzen Kummerspeck, den ich mir in den letzten acht Wochen angefuttert habe, ganz zu schweigen. Es soll Schluss sein, ich möchte mich wieder so richtig wohl fühlen. Ich habe meine Ernährung umgestellt. Mein Mann zieht da mit mir an einem Strang. Wir haben nämlich beide gerne mal reingehauen. 😉 Jetzt heißt es durchhalten, Zähne zusammenbeißen und Attacke. 😉

 

Kinderwunsch

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, wie das alles mit der Babyplanung machbar ist? Nun, der Wunsch nach einem zweiten Kind ist so groß wie nie zuvor. Wir lassen es auch drauf ankommen und warten nicht, wie von meiner Ärztin empfohlen. Ich gehe davon aus, dass mein Körper schon genau weiß, wann er wieder bereit ist. Im ersten Übungszyklus hat es nicht geklappt. Mal schauen, was der zweite so bringt.
Ist der Test positiv werde ich natürlich keine Diät mehr halten, allerdings dennoch auf meine Ernährung achten. Gerade bei Niklas habe ich nicht gegessen, sondern regelrecht gefressen. Ich hatte ständig Hunger und habe mir das ungesunde Zeug massenhaft reingeschaufelt. Das möchte ich bei der nächsten Schwangerschaft unbedingt vermeiden. Mir hilft eine App gerade sehr gut dabei, alles im Auge zu haben und genau zu wissen, ob ich noch Kapazitäten frei habe, oder nicht. Ich bin sehr gespannt, wie das erste Wiegeergebnis ausschauen wird. Wenn ihr wollt, teile ich es euch im nächsten Rückblick mit.

************************************************************************************************************************

 

So, das soll es jetzt aber auch gewesen sein. Erst wusste ich nicht, wo ich anfangen sollte und dann konnte ich nicht mehr aufhören. Ich bin so eine verfluchte Quasselstrippe. 😉

Lasst es euch gut gehen!

 

 

Wie war euer Juli?
Habt ihr viel gelesen, und/oder etwas anderes Schönes erlebt?

 

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann mach doch auch andere darauf aufmerksam!

No Comments

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.