Rückblick Februar

Posted on 4. März 2019 by Dörte

 

Wie schon im letzten Monat, ist auch im Februar nichts weltbewegendes passiert. Die Tage vergehen, aber über etwas wirklich Außergewöhnliches kann ich nichts berichten.
Gelesen habe ich erneut drei Bücher. Und wie im Januar hatte ich einen Flop dabei. Dazu aber später mehr.
Was mir im Februar so richtig gut gefallen hat ist, dass es wärmer geworden ist. Ich konnte tatsächlich schon den ein oder anderen Morgen auf dem Balkon sitzen, die Sonne genießen und ein paar Seiten lesen, bevor ich mich auf den Weg zur Arbeit machen musste. Da hat man gleich viel bessere Laune, wenn man sich vorher die Sonne auf den Pelz scheinen lassen konnte, oder? Mal schauen, was der März so bringen wird.

 

 

Ich habe ziemlich spät im Februar angefangen zum Buch zu greifen. Ständig war irgendwas, was vorher erledigt werden musste, oder ich hatte schlicht keine Lust. Mein Mann und ich liegen abends gerne auf dem Sofa und schauen uns die alten Staffeln von Greys Anatomy an. Ich kenne zwar schon alle Folgen, mein Herz habe ich allerdings erst später damit angesteckt. Und jetzt möchte er wissen, was vorher alles passiert ist. Gerade wenn wir beide viel gearbeitet haben, genieße ich es einfach mit ihm fernzusehen und da geraten meine Bücher in den Hintergrund.

 

Gute Idee

Was allerdings eine ziemlich gute Idee gewesen ist: Mich bei verschiedenen Challenges anzumelden. Ich habe euch ja schon im letzten Monat gesagt, dass ich ziemlich gut dabei bin, meine gelesenen Bücher zu rezensieren. Das hat sich auch im Februar nicht geändert. Von drei gelesenen Büchern sind alle rezensiert. Da bin ich echt ein bisschen stolz auf mich. Nun ist die Lust am Lesen auch wieder neu erfacht worden. Ich lese gerade an einem Leseexemplar und bin sau gespannt, was mich alles erwarten wird. In den Challenges bin ich zwar eher schlecht als Recht mit am Start, aber mir geht es um das Miteinander und natürlich auch darum, dass ich wieder vermehrt Rezensionen schreibe. Das klappt, wie gesagt, wunderbar.

 

 

Gelesen:

 

So toll!
Der Himmel gehört uns
 

„Der Himmel gehört uns“ hat mich absolut zerstört! Ich habe es im Thalia liegen sehen und wurde vom Cover angezogen. Fälschlicherweise habe ich den Klappentext nicht richtig gelesen, denn ich dachte, dass der Vater schwer erkrankt, was natürlich auch schlimm ist, ich aber noch irgendwie ertragen kann. In dieser Geschichte erkrankt allerdings nicht der Vater, sondern der Sohn. Wenn ich es richtig gelesen hätte, hätte ich mir das Buch nicht gekauft. Ich verkrafte es, seit ich Mutter bin, noch schwerer, wenn Kindern Leid geschieht. Das ist richtig, richtig schlimm für mich. Und so habe ich bei dieser Geschichte auch sehr, sehr viel geweint. Ich war berührt, gerührt und habe mitgefiebert. Das gesamte Buch ist ein absolutes Kunstwerk. Bei einer solchen Thematik kann ich nicht sagen, dass es mir „gefallen“ hat. Die Geschichte ist wirklich schrecklich, aber es spricht einfach total für den Autor, wie er das alles umgesetzt hat. Wie er mich total verheult zurück gelassen hat. Wenn ihr nicht solche Sensibelchen wie ich seid, dann lest es bitte, damit ihr so richtig verstehen könnt, was ich euch sagen möchte.

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Flop | Ganz okay
Von Null auf Papa | Die letzte erste Nacht
 

„Von Null auf Papa“ hörte sich total vielversprechend an. Ich hatte mit einer lustigen Geschichte gerechnet, bekam dann allerdings eine völlig überzogende, alberne und langweilige Geschichte präsentiert, durch die ich mich durchquälen musste. Der Protagonist verhält sich wie ein Kind und warum er jetzt überhaupt Papa werden wollte, erschließt sich mir auch nicht.
Bei „Die letzte erste Nacht“ wurde es mir am Ende etwas zu utopisch. Ich denke nicht, dass ich jemanden so etwas verzeihen, bzw. drüber hinwegsehen könnte. Bis dahin hat mir die Geschichte hingegen gefallen. Sie lässt sich so gut lesen und ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich schon zur Clique gehöre.

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Wir haben das schöne Wetter ausgenutzt und waren im Tierpark. Dort hat Mini zum ersten Mal eine Ziege gestreichelt, obwohl er anfangs etwas unsicher war. Und dort hat er auch einen Esel nachgemacht. Es war so witzig und so zauberhaft, wie der Kleine immer „Iii aaa“ gemacht hat. Mini ist allgemein sehr tierlieb, was wir natürlich total begrüßen. Auch unsere Meerschweinchen hat er in sein Herz geschlossen. Besonders Luna streichelt er sehr gerne und füttert sie auch. Bei Instagram könnt ihr Bilder davon, aber auch mehr (zensierte) Bilder von meinem Mini sehen.

 

Der Mini trägt jetzt auch eine Brille

Als wir mit Muckelchen beim Augenarzt waren, habe ich da überhaupt nicht drüber nachgedacht, dass er eine Brille bekommen könnte. Schön blöd, nicht? 😉 Dass er irgendwann definitiv mal eine braucht, war klar, schließlich trägt mein Mann, mein Bruder, meine Schwiegereltern und ich auch eine. So früh habe ich allerdings nicht damit gerechnet. Wie dem auch sei: Es war anstrengend, aber mittlerweile ist es so, dass er sie auch aufbehält. Wir haben ihm spielerisch erklärt, dass er sie tragen muss und binden ihn auch richtig ein. Er darf sie zusammenklappen, aufklappen, zur Seite legen, wieder aufsetzen. Zwar sind wir jetzt ständig beim Optiker, weil sie gefühlt jeden Tag irgendwie verbogen ist, aber so ist das eben, wenn kleine Kinder eine Brille tragen müssen.
Heute muss ich auch wieder hin, weil Mini sie gestern runter geschmissen hat und dann drauf getreten ist. Jetzt ist sie mal wieder sehr asymmetrisch. Das ist auch noch so ein Phänomen: Muckelchen lässt seine Wut an der Brille aus. Es ist schon der Wahnsinn, wie er mittlerweile zeigt, was er möchte, und was nicht. Dass es nicht immer nach seinen Wünschen gehen kann, muss er hingegen noch lernen. 😉

 

Eine Veränderung steht an

Im Februar habe ich mich mit meinem Mann zusammen gesetzt und sehr viel geredet. Es ging um meine Arbeit. Wir haben uns ziemlich lange ausgetauscht und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass ich meine leitende Position aufgeben werde. Und das habe ich auch getan. Ich sehe es mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Seit 2014 bin ich eine Führungsperson, doch nun haben sich einfach meine Prioritäten verschoben.
Nachdem jetzt ein bisschen Zeit vergangen ist, seit wir diese Entscheidung getroffen haben, geht es mir viel besser. Ich fühle mich besser und irgendwie auch freier. Das kann ich euch schlecht beschreiben, aber vielleicht wisst ihr ja auch so, was ich euch damit sagen möchte. 😉

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Wie war euer Februar?
Habt ihr viel gelesen, und/oder etwas anderes Schönes erlebt?

 

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