Jahresrückblick 2018

Posted on 9. Januar 2019 by Dörte

 

 Ich wünsche euch allen ein erfolgreiches, gesundes, glückliches neues Jahr! Meinen Rückblick tippe ich irgendwie in Etappen an. Zuerst hatte ich mit der Büchersparte angefangen, eigentlich kreuz und quer geschrieben, bevor ich dann die Bilder eingefügt hatte. Jetzt bin ich, wie ihr seht, gerade dabei den Anfang zu schreiben und zuletzt geht es schließlich an den Family-Part. Es dauert in diesem Jahr irgendwie viel länger, als ich das gewohnt bin. Dazu muss ich sagen, dass ich ansonsten auch immer schon im Dezember ein bisschen vorgeschrieben habe, damit ich eben nicht alles auf einmal habe. *hust* Aber nun denn, es ist eben so. 😉 Ich möchte ja auch nichts wichtiges vergessen, oder so.
Schreibt ihr auch immer so lange an eurem Jahresrückblick?
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Buchtechnisch war letztes Jahr ein bisschen mehr los, als noch im Jahr zuvor. Ins Detail werde ich da später in meinem Vergleich noch gehen. Vorab schon so viel: Ich hätte ehrlich gesagt überhaupt nicht gedacht, das wirklich mehr los gewesen ist. Fühlte sich nämlich nicht so an.
Angefangen hat alles im Januar, als ich schon eins meiner Highlights gelesen habe, zumindest dachte ich das. Letztendlich hat es genau dieses Buch ganz knapp doch nicht in meine Top 7 geschafft.
Es folgten Monate, in denen ich eher wenig gelesen habe, weil ich mich auf die DSGVO vorbereitet habe.

 

Weiterbloggen oder aufhören?

Genau diese Frage habe ich mir gestellt. Wollte ich wirklich weiter machen, oder alles an den Nagel hängen? So viel Zeit, wie ich mal zum Lesen und Bloggen hatte, habe ich bei weitem nun ja nicht mehr. Und auch sonst hat sich einfach alles verändert. Wollte ich also weiter machen? Oder irgendwas verändern? Aufgrund der Tatsache, dass ich mich selbst verändert habe, entschied ich mich also dafür, dies auch für meinen Blog in Angriff zu nehmen. Es folgte der totale Umbruch. Aus „My Books Paradise“ wurde „Books and Family“. Warum? Weil es einfach besser passt. Ich hatte nämlich, gerade bei Instagram, damit angefangen auch ein paar (zensierte) Bilder meines Minis zu posten, wo die Bücher natürlich in den Hintergrund gerieten. Für nur ein Hauptthema wollte ich mich aber nicht entscheiden. Also entschied ich mich letztendlich für diesen, neuen Blognamen und bin sehr, sehr glücklich damit.

 

WordPress

Als wäre diese Veränderung nicht schon genug gewesen, zog ich mit meinem Blog auch noch von Blogger zu WordPress um. Jetzt hoste ich mein „Baby“ selbst. Ahnung von dem ganzen Hintergrund habe ich zwar nicht, aber glücklicherweise kann ich auch ohne sehr gut weiter bloggen. 😉 Und falls ich mal nicht weiter weiß, werde ich einfach nachfragen. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei der lieben Tati bedanken. Ohne dich wäre ich wirklich aufgeschmissen gewesen und hätte den Blog wohl wirklich ganz geschlossen. Vielen, lieben Dank!

 

Buchmesse und Lesung

Im Oktober war ich auch endlich wieder mit einer Freundin bei der Buchmesse. Wir haben es ganz locker angehen lassen und sind über die Messe geschlendert. So ganz ohne Termindruck. Das war ziemlich entspannend kann ich euch sagen. Begeistert haben mich so viele Dinge, bei denen es viel zu lange dauern würde, diese jetzt alle aufzuzählen.
Im Oktober besuchten wir dann auch noch ein paar Tage später eine Lesung von Petra Hammesfahr. Eine unfassbar nette, bodenständige, witzige Autorin. Ich habe mir ihr Buch „Als Luca verschwand“ signieren lassen, bin aber leider immer noch nicht dazu gekommen, es auch endlich mal zu lesen. Schande auf mein Haupt. 😉 Ich wollte auch immer noch den Bericht über die Lesung schreiben, aber auch das habe ich nicht geschafft. 🙁 Ich hoffe, das wird sich 2019 ändern: Dass ich ein bisschen mehr Zeit habe, mich dem Bloggen zu widmen.

 

Book Treasure

Im August habe ich meine alte Rubrik wieder ausgekramt. Es hat mir gefehlt, euch jeden Monat einen Schatz vorzustellen, und so dachte ich mir, dass ich sie vom Staub befreie und reaktiviere. Es gibt jetzt also wieder immer am 15. eines Monats einen neuen Bücher Schatz. Der vom Januar ist sogar schon fertig. Ihr dürft also gespannt sein.

 

Kinderbücher

Im Laufe des Jahres habe ich natürlich ziemlich viele Kinderbücher gelesen. Mini liebt es, wenn er sich auf meinen Schoß setzt und wir schließlich gemeinsam eine Runde schmökern. Sein Lieblingsbuch ist übrigens „Heute feiern wir Weihnachten“. 😉 Eben weil er auch so ein Bücherwurm ist und weil es sich einfach anbietet, habe ich damit angefangen, Kinderbücher zu rezensieren. Bislang hat es nur „Die Streithörnchen“ in meinen Rezensionsindex geschafft, aber ich bin frohen Mutes, das noch viele folgen werden.

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Meine Highlights aus 2018:

Dieses Jahr ist es mir so immens schwer gefallen meine Top Bücher zu wählen, wie schon lange nicht mehr. Ich habe einfach zu viele gelesen, die mich auf ihre Art und Weise beeindrucken konnten und die ich allesamt einfach benennen  muss. Aus diesem Grund gibt es in diesem Jahr mal eine zusätzliche Auflistung der Bücher, die ich trotzdem empfehle, wenngleich sie vielleicht nicht „die volle Punktzahl“ erreichen konnten. Zuerst gibt es meine

 

Top 7:

Mit Abstand mein absolutes Highlight ist „Illuminae„. Ich habe den Wälzer innerhalb Stunden verschlungen und war so begeistert davon, das ich gar nicht mehr aufhören konnte, darüber zu sprechen.
Mein bestes Jugendbuch war zweifellos „Die Bücherdiebin“. Warum habe ich dieses wundervolle Buch nur nicht schon früher gelesen? Den dazugehörigen Film habe ich mir ebenfalls im letzten Jahr angeschaut und bin echt begeistert von der Umsetzung.
Ich bin ein großer Fan des Magellan-Verlags. Da freut es mich umso mehr, dass das beste Kinderbuch für mich 2018 „Die Streithörnchen“ waren.

 

Ich lese jetzt historische Romane

Mein bester historischer Roman war „Ein Ort für unsere Träume„. Unfassbar, dass ich diese Kategorie überhaupt mal benennen kann. 😉
Da ich 2018 eher wenige Thriller gelesen habe, ist es mir  dieses Mal gar nicht schwer gefallen, mein Highlight zu benennen. Mit „Trümmerkind“ hat mich Mechtild Borrmann den historischen Romanen näher gebracht. Ohne dieses Buch hätte ich dieses Jahr wahnsinnig viele beeindruckende Geschichten verpasst. Da es sich hierbei auch um einen Thriller handelt, fiel die Wahl, wie gesagt, sehr leicht.

 

Schwere Entscheidung

Bei den letzten beiden Kategorien habe ich mich etwas schwer getan. Es gab, wie ich oben schon gesagt habe, einfach zu viele Bücher im letzten Jahr, die mir gefallen und mich beeindruckt haben. Alle auf ihre Art und Weise. Letztendlich bin ich noch mal in mich gegangen, um meine liebsten Bücher benennen zu können. Und da ist meine Wahl bei „Der beste Roman“ auf „Für immer ist die längste Zeit“ gefallen. Ich kann mich noch dran erinnern, wie viel ich markiert habe, weil da so viele schöne, wahre Zitate enthalten sind. Und auch, wie sehr ich weinen musste…
Beste Lovestory ist „Wie wir waren“ geworden. Gerade hier habe ich mich schwer getan, weil mich so wahnsinnig viele Lovestories berühren konnten. Allen voran jene von Britainy C. Cherry, dazu aber später noch mehr.

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Wie bereits geschrieben, gab es zusätzlich zu der Top 7 aber noch andere Geschichten, die ich nicht unbenannt sein lassen möchte, da sie alle (mehr) Aufmerksamkeit verdient haben. Ich wurde von dem ein oder anderem Buch überrascht und bin sehr froh, darauf gestoßen zu sein. Aus diesem Grund muss ich sie euch einfach zeigen:

Ich muss zugeben, dass ich mich vom Hype um Brittainy C. Cherry hab anstecken lassen. Viel erwartet habe ich nicht, aber dann habe ich so unglaublich viel bekommen, dass ich von ihren Geschichten nicht genug kriegen kann.
„Rain“ hat mich auf den letzten Metern in 2018 noch total überrascht. Ich hatte schon damit gerechnet, dass es mir gefallen würde, dass ich es allerdings in einem Stück verschlinge, damit habe ich nun doch nicht gerechnet.
„Du wolltest es doch“ ging total durch die Blogs. Die Meinungen dazu total auseinander. Jeder empfand es anders. Ein Mittelding gab es nicht. Ich persönlich finde dieses Buch sehr, sehr wichtig.

 

Etwas Besonderes

„Mein Herz in zwei Welten“ hat mich sehr berührt, weil es die letzte Etappe von Lous Geschichte ist. Ich habe sie von Anfang an begleitet und verbinde sehr viel mit diesem Buch.
„Was von mir bleibt“ solltet ihr euch unbedingt mal näher anschauen. Es ist anders. Aber es ist so unfassbar toll. Ich denke noch heute darüber nach. So lange hallt das Echo.
„Before you go“ war das erste Buch von 2018, was mich zum Weinen gebracht hat. Die Geschichte ist einmalig und geht sehr zu Herzen. Es hat es nur ganz knapp verpasst in meine Top 7 zu gelangen.

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2017 vs. 2018

Ich hatte ursprünglich damit gerechnet, dass ich 2018 schon mehr lesen kann, als noch ein Jahr zuvor. Schließlich war ich ja noch zu Hause in Elternzeit und dachte wirklich, ich hätte da auch Zeit. Entschuldigt mich, wenn ich mich mal kurz kaputt lache. 😉 Das ist die Naivität der Unwissenden. *lach* Ich hatte natürlich nicht so viel Zeit, wie ich mir gedacht hatte, schließlich war der Mini noch mini klein und musste rund um die Uhr betreut werden. Ja, er ist ein sehr pflegeleichtes Baby gewesen und jetzt ein pflegeleichtes Kind, aber bis dahin musste sich natürlich erst mal alles so richtig einspielen. Ein Alltag geschaffen werden. Und das hat ein bisschen Zeit in Anspruch genommen.

Nichtsdestotrotz habe ich es trotzdem geschafft sechzig Bücher zu lesen. Womit ich ehrlich gesagt überhaupt nicht mehr gerechnet hätte. Meine Lesezeit hielt sich im ersten halben Jahr so in Grenzen, dass ich schon überlegt hatte, ob ich mein Ziel nicht nach unten korrigiere. Letztendlich habe ich mich dagegen entschieden und am 30. Dezember mein 60. Buch gelesen, womit ich mein Ziel gerade noch erreicht habe.
Da es so unfassbar knapp gewesen ist, war ich umso erstaunter, als ich gesehen habe, dass ich über 2000 Seiten mehr gelesen habe, als noch im Jahr zuvor. Das hätte ich nicht gedacht. Ich sehe es jetzt einfach mal so, dass ich so viele dicke Wälzer gelesen habe und deswegen noch in die Bredouille gekommen bin, mein Ziel vielleicht nicht erreichen zu können. Wären es so 300-400 Seiten Bücher gewesen, wären es vielleicht sogar fünf Bücher mehr. Aber nun denn. Ist ja auch schnurz. 😉

 

Der liebe SuB

wurde des Öfteren mal ordentlich ausgemistet. Ich habe festgestellt, dass sich mein Geschmack sehr verändert hat und da passten ein paar Bücher leider nicht mehr rein. Umso besser, denn so „luftig“ wie mein SuB 2018 geworden ist, war er schon eine ganze Weile nicht mehr. 😉 Was ihn zum Jahresende noch mal zum Wachsen gebracht hat, zeige ich euch einfach mal:

Das ist mein ausgepackter Bücher-Adventskalender, den mir mein Mann dieses Jahr geschenkt hat. Wir haben über das gesamte Jahr verteilt immer mal wieder ein paar Bücher gesehen, auf Flohmärktern, Büchermeilen, Bücherkisten, und da wurde dann zugeschlagen. Die meisten Titel wusste ich schon gar nicht mehr und so war die Freude natürlich noch größer, wenn ich sie ausgepackt habe.
Ohne diesen Adventskalender läge mein SuB jetzt bei 29 Büchern, was ein Tiefstand ist, den ich wirklich schon lange, lange nicht mehr hatte. Nun ist er bei 49, was auch noch okay ist. Ich habe bemerkt, dass ich ganz gut damit zurecht komme, mir wirklich nur Bücher zu kaufen, die ich unbedingt haben muss, weil ich sie gleich lesen möchte und nicht, weil ich sie irgendwann mal lesen möchte. Versteht ihr, was ich meine?

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2018 ist jeden Monat etwas passiert. Und alles handelte sich um unseren Mini. Jeden Tag hat er etwas neues entdeckt und etwas neues gelernt und uns damit total stolz gemacht. Irgendwie wächst die Liebe mit jedem Tag. Ganz egal, ob er gerade mal etwas anstrengend, oder total lieb ist. Er ist unser Ein und Alles. ♥

Der erste Familienurlaub

Den haben wir am Steinhuder Meer verbracht und zwar an unserem ersten Hochzeitstag. Wir hatten wundervolle Tage und haben sehr viel erlebt. Dass das Wetter mitgespielt hat, war auch ein riesiger Pluspunkt. Wir haben in einer Ferienwohnung gewohnt und es hat uns dort so gut gefallen, dass wir in diesem Jahr wohl erneut dort Urlaub machen werden. Allerdings zu einer anderen Zeit, als 2018.

Wir haben die Zeit sehr genossen. Waren viel unterwegs und haben noch mehr zusammen entdeckt. Es hat großen Spaß gemacht und war für unseren Mini auch ein Erlebnis. In der Zeit hat er zum ersten Mal auf Gras gelesen und es untersucht. Für uns ist das selbstverständlich, für den kleinen Mann ein Abenteuer. Sein Blick, als er danach gegriffen hat, war zu köstlich. 😉

 

Freud & Leid

Im letzten Jahr musste ich leider meinem Häschen Goodbye sagen. Sammy wurde zwölf(!) Jahre alt und ist mir in den Jahren natürlich sehr ans Herz gewachsen. Ich habe den Kleinen sehr geliebt. Umso trauriger war ich, als ich ihn erlösen musste. 🙁 Der einzige Trost für mich war, dass es ihm dort oben besser gehen wird. Er hatte ein erfülltes, tolles Leben und ich kann jetzt auch einfach mal so „eingebildet“ sagen, dass er es sehr gut bei uns hatte. Ich denke noch sehr oft an ihn und vermisse ihn. ♥
Da ich in meinem ganzen Leben noch nie ohne Haustiere gewesen bin und wir auch für den Mini möchten, dass er mit Tieren aufwächst, haben wir uns im Juli dazu entschlossen, uns Meerschweinchen anzuschaffen. Eigentlich sollten es nur zwei werden. Ich setzte mich mit drei durch, doch als wir da waren, haben wir kurzerhand doch vier mitgenommen. Alles Weibchen und zwei davon trächtig, wie wir erst später feststellten.

Nachdem sie geworfen hatten, wurden aus vieren plötzlich neun Meerschweinchen. Vier Weibchen und ein Böckchen. Den Bock haben wir behalten, die Weibchen haben allesamt ein tolles, neues Zuhause bekommen. Jetzt haben wir also fünf Meerschweichen: Luna, Lilly, Hermine, Harry & Trudgard. Der Name von Trudi kommt von meinem Mann. 😉 Und sie ist die Mama von Harry.

 

Krippeneingewöhnung

Anfang Oktober starteten wir mir der Eingewöhnung. Ich hatte gedacht, dass Mini erst im November in die Krippe kommt, weil es hieß, ab einem Jahr, aber dann stellte sich heraus, das die Kinder schon in ihrem Geburtsmonat eingewöhnt werden. Was soll ich sagen? Ich fand es hart, Mini nicht. 😀 Unser Muckelchen hat es wirklich total fantastisch gemacht, während mir die Trennung ziemlich schwer fiel. Ich war ein ganzes Jahr mit ihm alleine zu Hause, kümmerte mich nonstop, versorgte ihn nonstop. Natürlich war auch mein Mann zur Stelle, doch dieser arbeitete ja tagsüber, was mich zur Bezugsperson Nummer eins erkor. Dies dann plötzlich „abgeben“, mein Kind in die Obhut einer anderen Person zu geben? Das war wirklich nicht leicht. Glücklicherweise mag ich die Erzieherinnen und die Einrichtung aber richtig gerne und das Beste an der ganzen Geschichte ist, dass sich Mini dort auch sehr wohl fühlt und alles sehr offen aufgenommen hat. Wir wurden nur ein einziges Mal angerufen, ansonsten lief es reibungslos. Und der Mama geht es jetzt auch wieder gut. 😉

 

Der erste Geburtstag

Ende Oktober war es soweit, der Mini wurde ein Jahr alt. Ich habe vorher schon jede Menge Dekokram gekauft und überlegt, womit man ihm eine Freude machen könnte. Es wurde ein Heliumballon gekauft und zusätzlich habe ich eine Fondanttorte gemacht. Es hat ewig viel Zeit in Anspruch genommen, aber so wahnsinnig viel Spaß gemacht. Da habe ich wieder gemerkt, wie gerne ich backe und dekoriere. Das sollte ich wirklich öfter machen. 🙂

Bei dem Teig handelt es sich um Bananenteig. Mini hat zu der Zeit Bananen noch abgöttisch geliebt. Da stand es für mich außer Frage, ihm auch eine Torte aus seinem Lieblingsobst zu zaubern.
Wir haben seinen Ehrentag gebührend gefeiert und hatten alle Spaß. Der Kleine ist abends völlig kaputt in sein Bettchen gefallen. Es war ein sehr, sehr schöner Tag. 🙂

 

Die Arbeit ruft

Ende Oktober ging meine Elternzeit zu Ende. Unglaublich aber wahr. Ganze 1,5 Jahre war ich zu Hause und die Zeit war vorbei. Ich nahm noch meinen Resturlaub, und ging Ende November den ersten Tag wieder zur Arbeit. Das war ein merkwürdiges Gefühl. In der Zeit hat sich viel verändert. Die Arbeit hat sich stellenweise verändert, es gibt neue Mitarbeiter und ich habe mich ebenfalls verändert. Meine Prioritäten sind anders und ich bin nicht mehr so flexibel, wie zu der Zeit vor dem Mini. Ich kann euch ganz ehrlich sagen, das ich Angst vor meinem ersten Arbeitstag hatte.
Letztendlich war er dann aber gar nicht so schlimm. Es war ein schönes Gefühl, wenn Kunden auf mich zukamen und sich freuten mich wieder zu sehen. 🙂 Klar, ich hatte einiges nicht mehr auf dem Schirm, aber vieles hatte ich auch noch im Kopf. Die ersten Wochen waren mehr als hart. So mitten im Weihnachtsgeschäft zurück zu kommen ist schon nicht ohne, das kann ich euch sagen. Ich habe teilweise Vollzeit gearbeitet und habe den Mini fast nicht mehr gesehen. Das hat mich natürlich traurig gemacht. Die Familienzeit wurde noch wertvoller, als sonst, wo der Blog drunter gelitten hat. Ich musste meinen Platz erstmal wieder finden.

 

Papas Elternzeit

Glücklicherweise hatte zu meinem Arbeitsbeginn mein Mann noch Elternzeit. So konnte ich mich erst einmal wieder in meinem Job zurecht finden und zu Hause runter kommen. Er hat mich wahnsinnig unterstützt, wofür ich total dankbar bin. ♥
Heute ist übrigens sein erster Arbeitstag nach der Elternzeit und ich bin sehr gespannt, wie es ihm ergehen wird. 🙂 Nun ist es so, dass sich erneut alles verändert hat. Wir müssen uns absprechen, unsere Arbeitszeiten aufeinander abstimmen, damit unser Mini immer pünktlich in die Krippe gebracht und wieder abgeholt werden kann. Das muss sich auch erst einspielen. Früher oder später wird es dann aber. 🙂

 

Die ersten freien Schritte

Ja, ihr habt richtig gelesen. Wir haben an Heiligabend das beste Geschenk ever bekommen: Unser Kleiner hat seine ersten freien Schritte gemacht und sich übel dabei gefreut. 🙂 Es war so niedlich, wie er -lachend- angetorkelt kam. Schade, dass ich das nicht aufgenommen habe. Aber ich sehe es noch jetzt vor meinen Augen. So niedlich! Mittlerweile übt er regelmäßig. Mal stellt er sich einfach nur hin, schwankt hin und her, und setzt sich dann, aber meist macht er dann ein paar Schritte, bevor er umfällt. Am Anfang ist mir noch fast das Herz stehen geblieben, wenn er fiel, aber jetzt weiß ich, dass er sich gut abfangen kann, wenn ich mal nicht zur Stelle sein sollte.
Hach, er ist einfach unser Sonnenschein. ♥

 

Jahres-Fazit 2018

Ich kann mich nicht über das vergangene Jahr beschweren. Klar gab es auch Zeiten, wo es mir/uns nicht so gut ging, die guten Tage überwiegten jedoch. Da ich seit nunmehr 2,5 Jahren das „5 Jahres Buch“ führe, habe ich alle positiven und negativen Dinge auf einem Blick.

Zudem kann ich am Ende des Jahres auch immer eintragen, was die schönsten Momente und die größten Erfolge gewesen sind. Seht es mir bitte nach, dass ich einige Stellen zensiert habe. Meist stand dort der Name des Minis, und den verrate ich nicht. 😉 Wie ihr seht, war das letzte Jahr schon ziemlich toll. Ich hoffe sehr, euer letztes Jahr war ebenso schön?
Zum Ende möchte ich euch noch verraten, welche drei Wörter ich gewählt habe, die 2018 für mich beschreiben:

Liebe, Glück & Freude ♥

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Geplant für 2019:

Da ich bemerkt habe, wie faul ich geworden bin, was Rezensionen angeht, möchte ich in diesem Jahr wieder an ein paar Challenges teilnehmen. Vielleicht wird so mein Ehrgeiz geweckt und ich setze mich endlich mal wieder regelmäßiger hin, um eine Rezension zu schreiben. Ja, es ist schon verlockend, einfach so eine Geschichte zu lesen und sich keine Gedanken darüber machen zu müssen, was man darüber schreiben könnte, aber so ganz ohne Rezensionen fehlt einfach was. Ich kann nicht mal benennen, woran es liegt, dass ich irgendwann nur noch vereinzelte Bücher rezensiert habe. Mir haben wohl einfach die Worte gefehlt.

 

Challenge

Zuerst werde ich an der Knaur. Challenge teilnehmen und sie auch wieder ausrichten. Das hat mir immer großen Spaß gemacht und soll ich euch was sagen? Ich freue mich sehr drauf! Ich glaube jetzt zwar nicht, dass ich wirklich zwanzig Bücher schaffen werde, aber das ist auch gar nicht wichtig. Wichtig ist mir der Austausch und das ganze Organisatorische. Das mag ich einfach sehr. 🙂
Zudem werde ich mich noch bei zwei anderen Challenges versuchen. Zum einen ist das die ABC-Challenge der Protagonisten und zum anderen Die große Cover-Challenge. Ich bin sehr gespannt, wie ich da so abschneiden werde. Vielleicht brauche ich wirklich einfach einen Anreiz. (Oder einen Tritt in den Allerwertesten 😉 )

 

Buchmesse/n

Wir haben vor, uns wieder einmal bei den Buchmessen blicken zu lassen. 🙂 In Leipzig werde ich wohl mit meinen beiden Männern aufschlagen und nach Frankfurt wieder mit meiner Freundin fahren. Beides steht noch nicht zu 100% fest, es ist allerdings in Planung. Wenn beides klappt, dann ist 2019 das erste Jahr, in dem ich tatsächlich auf beiden Messen zu finden sein werde. 🙂

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Ansonsten habe ich nicht wirklich etwas geplant. Klar, habe ich Wünsche, die das neue Jahr betreffen und natürlich gibt es auch noch „Planungen“, die mir im Kopf umherschwirren. Darüber reden werde ich allerdings noch nicht heute, sondern erst, wenn die Zeit reif dafür ist.
Vielen Dank, dass ihr bis hier hin gelesen habt.
Ich konnte mich einfach nicht kurz fassen. 😉

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Ich wünsche euch ein wundervolles, gesundes, lesereiches neues Jahr! ♥

 

 

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5 Comments

  • Diana 11. Januar 2019 at 22:09

    Hallo,
    wow, ein toller Jahresrückblick!
    Wenn ich deine Erlebnisse mit deinem kleinen Mann so lese, muss ich immer an meinen Krümel denken. Wie er seine ersten Schritte gemacht hat, das war einfach herrlich. Er ließ einfach alles los und kam auf mich zu. Unglaublich dieses Gefühl! Und jetzt läuft, springt und tanzt er durch die Gegend. 🙂
    Ich kann deine Angst nachvollziehen, als du das erste mal wieder arbeiten gegangen bist. So ging es mir auch, weil auch bei mir, wie du schon sagst, hatten sich die Prioritäten geändert. Mein Krümel steht an erster Stelle. Aber ich bin total froh, dass ich einen so tollen Arbeitgeber und so tolle Kolleginnen habe, dass das für niemanden ein Problem ist. Auch wenn ich dann mal früher Feierabend mache, weil ich den kleinen von der Kita abholen möchte.
    Hach, ich komme ins schwärmen. 🙂
    Eigentlich wollte ich dir nur sagen, wie schön ich deinen Beitrag finde. 😉
    Liebe Grüße
    Diana von lese-welle.de

    Reply
    • Dörte 16. Januar 2019 at 10:43

      Liebe Diana,
      danke für deinen Kommentar. 🙂 Ich freue mich sehr, dass dir mein Rückblick gefällt. Es war echt schwierig, alles hineinzupacken und dabei die Dinge, die nicht ganz so wichtig waren, auch rauszukürzen.
      Ja, die ersten Schritte sind echt etwas Besonderes. Ich sehe ihn immer noch vor mir, wie er ganz verschmitzt geschaut hat und plötzlich los lief. Mittlerweile wird die Entfernung immer größer. Mal sehen, wann er komplett läuft. Er versucht jetzt schon frei aufzustehen, was auch zu süß ausschaut. 🙂 Wie alt ist denn dein Krümel?
      Ich wünsche dir einen schönen Tag.
      Alles Liebe
      Dörte

      Reply
      • Diana 16. Januar 2019 at 21:08

        Mein Krümel ist 3 Jahre alt und es ist echt Wahnsinn, wenn man bedenkt, wie schnell doch die Zeit vergeht. Er redet auch schon so schön und man kann sich richtig mit ihm unterhalten. Was manches dann doch einfacher macht, aber manchmal auch schwieriger ist, weil er jetzt natürlich auch mal deutlich Widerworte geben kann. 😉
        Liebe Grüße

        Reply
  • j125 12. Januar 2019 at 14:21

    Hallo Dörte,

    bei mir hat der Jahresrückblick auch einen halben Samstag gefressen. Aber mir macht es total Spaß mein Lesejahr so genau zu betrachten, daher habe ich kein schlechtes Gefühl deswegen.

    Es freut mich zu lesen, dass du immer noch so glücklich mit der neuen Blogausrichtung bist. Dann hat es sich auf jeden Fall gelohnt.

    Wie schön, dass es „Die Bücherdiebin“ in deine Top 7 geschafft hat. Ich liebe diese Geschichte.

    Wenn man gleich nochmal zum Urlaubsort fahren möchte, war der Urlaub auf jeden Fall gelungen 🙂

    Klasse, dass der Kleine jetzt anfängt frei zu laufen. Dann wird es jetzt spaßig, alles außerhalb seiner Reichweite zu bringen 😀

    Es war schön, deinen ausführlichen Jahresrückblick zu lesen ♥
    Liebe Grüße
    Julia

    Reply
    • Dörte 16. Januar 2019 at 10:46

      Liebe Julia,
      ein schlechtes Gefühl habe ich deswegen auch nicht. Es hat halt einfach nur Tage gedauert und ich wollte endlich fertig werden. 😉
      Es war wirklich die beste Entscheidung, meinen Blog umzubenennen und auch gleich umzuziehen. Ich fühle mich damit immer noch sau wohl. 🙂 Bei Zeiten muss ich mich auch mal mit den HTMLs beschäftigen. Davon habe ich hier nämlich immer noch keine Ahnung. *schäm*
      *lach* Wir sind jetzt schon dabei alles außer Reichweite zu bringen. Aber soll ich dir was sagen? Er hat jetzt angefangen, sich auf sein Spielzeug zu stellen, damit er eben Reply

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