Rückblick Oktober

Posted on 9. November 2018 by Dörte

 

Im Oktober war buchtechnisch ziemlich viel los. Damit meine ich allerdings nicht meine gelesenen Bücher, sondern eher das Drumherum. Ich habe es tatsächlich mal geschafft, ein paar Rezensionen zu schreiben. Die Zeit, die der Mini in der Krippe ist, nutze ich meist zum Bloggen. Zwar hinke ich mit den Rezensionen immer noch ein bisschen hinterher, glücklicherweise handelt es sich bei den Büchern aber nicht um solche, die ich zwingend rezensieren muss. Also mache ich mir da überhaupt keinen Stress.

 

Wie schon im September, habe ich auch im Oktober vier Bücher gelesen. Und allesamt haben mir gut gefallen, das ist doch was, oder? 😉 Ich hätte gerne noch das ein oder andere Buch mehr verschlungen, aber wie schon im letzten Monat, fehlt/e mir irgendwie das Passende auf meinem SuB. Ich bin momentan auf der Romantik-Schiene, was auf meinem SuB leider nicht ganz so verbreitet ist. Aber auch zeitlich war es im Oktober nicht so gut bestellt. Ich muss mich entscheiden. Entweder Lesen, oder Familienzeit. Und da ist es klar, das ich mich meist für die Familienzeit entscheide.

 

Frankfurter Buchmesse

Ein großes Thema im Oktober war natürlich die Frankfurter Buchmesse. Eigentlich wollten Marta und ich erneut zwei Tage vor Ort sein, was sich zeitlich aber leider nicht machen ließ. Also entschieden wir uns zumindest für einen Tag. Hätte Marta frei bekommen, wären wir freitags aufgelaufen, so wurde es der Samstag.
Ich fand es mega entspannend nicht von einem Termin zum nächsten laufen zu müssen, wenngleich mich die Masse an Besuchern mal wieder fertig gemacht hat. So Menschenansammlungen sind einfach nichts für mich. Aber am Messesamstag muss man damit eben klar kommen. 😉 Wir haben einige Blogger und Autoren getroffen und mit denen Schwätzchen gehalten und alles sehr entspannt angehen lassen. Eine „Szene“ möchte ich unbedingt hervorheben: Mein Mini hat jetzt sein erstes, signiertes Buch. Und zwar „Bienen“ von Piotr Socha. Der Autor ist mega nett. Eigentlich sollte er die Autogrammstunde abbrechen, weil er ein Interview hatte. Ihm wurde gesagt, er soll einfach nur die Bücher unterzeichnen und gut ist. Aber da er stets zusätzlich Bilder in die Bücher zu seiner Unterschrift gezeichnet hat, meinte er, er könne das nicht machen. So ist er nachmittags erneut beim Verlag aufgetaucht und hat weiter signiert.

 

Lesung von Petra Hammesfahr

Man glaubt es kaum, aber Mitte Oktober war tatsächlich Petra Hammesfahr in unserer Mini-Stadt und hat ihr neues Buch „Als Luca verschwand“ vorgestellt. Ich muss zugeben, dass ich bis dato noch keins ihrer Bücher gelesen habe und somit völlig neutral, aber auch wahnsinnig neugierig an diese Lesung rangegangen bin. Der Anfang konnte mich noch nicht so überzeugen. Aber dann ging es Schlag auf Schlag und ich konnte nicht anders, als mir noch an Ort und Stelle das Buch zu kaufen. Natürlich nutzte ich die Gunst der Stunde, dass die Autorin selbst da war und ließ es mir auch noch signieren. Dabei hielt ich einen kleinen Plausch mit der Autorin, die ich echt toll finde. Sie ist sehr bodenständig, ehrlich, offen und so wahnsinnig witzig! Ich freue mich sehr darauf, ihr Buch zu lesen, denn ich bin unfassbar neugierig, wo der kleine Luca nur geblieben ist.
Über die Lesung möchte ich euch separat noch mal berichten. Ihr dürft also gespannt sein. 🙂

 

 

Gelesen:

 

Emotional | Erschreckend
Grenzgänger
 

„Wie die Erde um die Sonne“ hat mir mal wieder richtig gut gefallen. Ich bin mittlerweile ein großer Fan der Autorin geworden, weil sie mich einfach immer kriegt. Es gab noch kein Buch von ihr, bei dem ich nicht weinen musste, weil sie so wahnsinnig gut die Gefühle der Figuren auf den Leser übermitteln kann.
„Grenzgänger“ hat mich geschockt. Im Grunde genommen weiß man ja, wie es damals abgelaufen ist, es aber dann zu lesen mit dem Hintergrundwissen, dass diese Geschichte nicht nur ausgedacht ist, ist echt eine harte Nummer. Lest dieses Buch. Unbedingt!

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Großartige Bücher
Der Insasse
 

„Die Nachtigall“ stand ewig auf meiner Wunschliste und lag danach ziemlich lange in meinem Regal. Ich hatte ein bisschen Angst vor diesem Buch. Jetzt, nachdem ich es gelesen habe, weiß ich genau, warum ich Angst davor hatte. Die Geschichte ist hart, direkt und absolut ehrlich. Kristin Hannah schmückt nichts aus, sondern liefert dem Leser die harten Fakten. So war es eben zu Kriegszeiten. So  und nicht anders. Ich hatte eine Gänsehaut nach der anderen. Was mich überraschte: Für so ein schweres Thema ließ es sich erstaunlich gut lesen. Es war nicht zu „schwer“, versteht ihr, was ich meine?
„Der Insasse“ ist mal wieder ein typischer Fitzek. Entweder man mag die Bücher des Autors, oder eben nicht. Etwas dazwischen gibt es einfach nicht. Ich kann sagen, dass ich sein neuestes Werk erneut mit Genuss verschlungen habe und sogar finde, dass es am Ende doch ein bisschen anders ist, als man es von Fitzek gewohnt ist. In den letzten Büchern hatte ich vermehrt das Gefühl, dass er immer noch einen draufsetzen möchte, was stellenweise ein bisschen nervig war. Aber, und das ist das große Plus an diesem Buch: Hier ist dem nicht so. Ja, es ist von Stil her, wieder genau so, wie man es von seinen Büchern gewohnt ist, allerdings geht es in „Der Insasse“ ein bisschen blutiger zur Sache, als es bisher der Fall war. Nichtsdestotrotz: Für mich mal wieder ein absoluter Volltreffer. 🙂

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Der Oktober war zum Glück viel angenehmer, als es der September gewesen ist. Die Familienzeit kam dieses Mal nicht so kurz. Die gemeinsame Zeit habe ich natürlich sehr genossen. Wir haben Freunde besucht und mit ihnen ein wundervolles Wochenende verbracht. Meine Schwiegereltern waren bei uns, was für den Mini auch immer ein Highlight ist, wenngleich er am Anfang erst noch ein bisschen skeptisch schaut, aber das ist in dem Alter ja völlig normal.
Mini geht seit dem ersten Oktober in die Krippe. Die Eingewöhnung war seltsam für mich, da ich es gewohnt bin, ihn ständig um mich zu haben. Jetzt, wo er ein paar Stunden nicht zu Hause ist, nun, da muss man sich erstmal dran gewöhnen. 😉 Es läuft bisher alles richtig gut. Er hat sich super eingelebt, freut sich allerdings auch immer, wenn ich ihn wieder abhole, was mich schon erleichtert. 😉

 

Party-Vorbereitungen

Ich habe tatsächlich schon im September damit angefangen und es im Oktober noch weiter ausgearbeitet: Der Mini feierte nämlich seinen ersten Geburtstag. Zuerst wollten wir dies nicht in so einem großen Kreis feiern. Irgendwann entschieden wir uns hingegen doch für eine „größere“ Feier. Ich habe Deko besorgt und selbst gebastelt.
Dazu kam noch ein Geburtstagszug. Geschenke wurden verpackt. Zwei Tage vor dem großen Tag buk ich schon den

Boden für die Torte, die ich kreieren wollte. (Das ist übrigens ein Bananenteig gewesen. Mini liebt Bananen total.) Was fertig ist, ist fertig. 😉 Mir ist bei dieser Torte zum ersten Mal die Buttercreme nicht missglückt, was mich mega happy gemacht hat. Während sie im Kühlschrank stand, habe ich noch Muffins gebacken, die später zu Marienkäfer wurden. Im Anschluss ging es ans Torte dekorieren. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwierig es für uns gewesen ist, diesen Elefanten zu formen. Es schaut immer so einfach aus, aber das ist es keinesfalls. Ich hatte mehrere Tobsuchtanfälle, weil es einfach nicht klappen wollte und das Tier zwischendurch ein bisschen „zweideutig“ aussah. *schäm* Aber letztendlich ist es dann doch noch geglückt.

 

Schwiegereltern helfen gerne

Damit wie alles gut vorbereiten konnten und auch, damit sie auch mal wieder alleine Zeit mit unserem Muckelchen verbringen konnten, haben sich die Großeltern vom Mini rührend um ihn gekümmert. Stundenlang waren sie spazieren, stundenlang haben sie mit ihm gespielt. In dieser Zeit konnten Mama und Papa die Wohnung auf Vordermann bringen, den Kuchen dekorieren und die Muffins fertig stellen.
Auch nach der Party waren sie noch eine Weile hier und haben uns beim Aufräumen geholfen. Es wäre absolut in Ordnung gewesen, wenn mein Mann und ich das alleine gemacht hätten, aber sie bestanden drauf, wofür wir echt dankbar bin. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie es hier ausgesehen hat. *lach* Aber das war es auf jeden Fall wert, denn der Mini hat seine erste Sause sichtlich genossen. 🙂 Abends ist er übrigens fix und fertig ins Bett gefallen.

 

Wo ist das letzte Jahr geblieben?

Jetzt ist der Geburtstag vorbei. Mein Sohn ist ein Jahr alt und somit von einem Baby zu einem Kleinkind geworden. Er ist selbstständiger, hat seinen eigenen Willen und ist ein absoluter Sonnenschein.
Nach seinen Geburtstag haben wir ihm einen neuen Kindersitz gekauft und als er drin gesessen hat, ist mir mal wieder aufgefallen, wie groß er doch geworden ist. Kein Vergleich mehr zu dem kleinen Bündel, welches mir auf die Brust gelegt wurde und später auf der Nach Hause Fahrt so unfassbar viel Platz in seiner Babyschale gehabt hat. Jetzt futtert er mir die Haare vom Kopf. *lach*
Übrigens: Zu seinem Ehrentag habe ich die Rubrik „mini & Me“ wieder aufleben lassen und meinem Spatz öffentlich einen Brief geschrieben. ♥

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Wie war euer Oktober?
Habt ihr viel gelesen, und/oder etwas anderes Schönes erlebt?

 

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4 Comments

  • Martinas Buchwelten 9. November 2018 at 17:30

    Hallo!
    Deine Rückblick liest sich toll! Dein kleiner Mann ist schon ein Jahr! Wahnsinn, wie die Zeit vergeht!
    Ich habe im Oktober auch „Grenzgänger“ gelesen und es war mein Monats-Highlight! „Die Nachtigall“ kenne ich und war auch begeistert! Auch das neue Buch von kristin Hannah „Liebe & verderben“ ist genial (Monats-Highlight September).

    Ich war erstmal im Oktober auf drei Lesungen! Wir hatten eine Krimi-Woche in der Landeshauptstadt und da musste ich natürlich unbedingt hin! Ich habe alle drei lesungen auch in meinen Posts erwähnt.
    Petra Hammesfahr würde ich auch gerne mal kennenlernen! Ihre Bücher kenne ich schon und „Als Luca verschwand“ habe ich auch gelesen.

    Liebe Grüße
    Martina

    Reply
    • Dörte 9. November 2018 at 21:10

      Liebe Martina,
      vielen lieben Dank. ♥ Es freut mich sehr, dass sich mein Rückblick gut lesen lässt. 🙂
      Ja, wem sagst du das? Ich finde es auch krass, wie schnell das Jahr vergangen ist. Unglaublich, dass Mini jetzt schon fast läuft. Mir kommt es so vor, als wäre er erst gestern „geschlüpft“.
      „Liebe und Verderben“ muss ich mir mal genauer anschauen. Ich kann mich gerade nicht dran erinnern, warum es nicht auf meiner Wunschliste steht. Irgendwas hat mich abgeschreckt, aber ich weiß nicht mehr was es gewesen ist.
      Lesungen sind schon was Tolles. 🙂 Ich wünschte, sie würden hier sowas öfter anbieten.
      Wie hat dir „Als Luca verschwand“ denn gefallen?
      Alles Liebe
      Dörte

      Reply
  • j125 12. November 2018 at 13:54

    Hallo Dörte,

    ich bin gespannt auf deinen Lesungsbericht. Von Petra Hammesfahr habe ich ebenfalls noch nichts gelesen, aber da meine Mutter sie früher oft gelesen hat, habe ich einige Bücher von ihr in meinem Regal.

    Die Torte sieht ja toll aus. Ich mag Bananen auch sehr gern, aber nur pur und so grün wie möglich 😀 Als Pudding oder sonst wie verarbeitet, mag ich die gar nicht 😀

    Hab einen schönen November ♥
    Julia

    Reply
    • Dörte 14. November 2018 at 19:43

      Hallo Julia,
      der Bericht zur Lesung steht noch nicht mal in den Startlöchern. :/ Kennst du das, dass du viele Ideen im Kopf hast und auch unbedingt noch Beitrag XY schreiben möchtest, aber irgendwie passt es immer nicht? So geht es mir im Moment ein bisschen. Aber es werden auch wieder andere Zeiten kommen. 😉 Der Beitrag wird auf jeden Fall noch folgen, ich kann dir nur noch nicht sagen, wann.
      Im Ernst? Grüne Bananen? :O Ich esse auch gerne Bananen, aber grüne sind dann doch nicht so meins. 😀 Und ich stehe total auf Fruchtzwerge Banane. Da kann ich mich reinsetzen. Schade, dass Mini die auch gerne isst. Ich habe immer die Hoffnung, dass er mir zumindest mal einen einzigen Löffel übrig lässt. 😉
      Hab einen schönen Abend.
      Alles Liebe
      Dörte

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