Rückblick Juni

Posted on 10. Juli 2018 by Dörte

Diesen Monat wollte ich endlich mal wieder ein bisschen pünktlicher sein. 😉 So zwischen den ganzen Rezensionen und Top Ten Thursdays ist es toll, mal etwas Abwechslung zu haben und eben einen Rückblick abzutippen.
Wirklich viel Zeit habe ich momentan irgendwie nicht. Warum kann ich euch  nicht einmal sagen. Ich mache irgendetwas in der Wohnung, kümmere mich um meine Familie und ehe ich mich versehe, ist es auf einmal schon wieder dunkel und der Tag fast vorbei. Ich frage mich echt, wo die Zeit nur geblieben ist.

 

Was mich im Juni sehr gefreut hat ist, dass ich tatsächlich mal wieder etwas mehr gelesen habe, als die Monate zuvor. Es waren aber auch ein paar Schätze dabei. 🙂 Wenn ich einmal so richtig in Leselaune bin und dann auch noch die Geschichte so fesselnd ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Bücher verschlungen sind.

„Und wenn es kein Morgen gibt“ konnte mich mal wieder so richtig überzeugen. Ich mag die Bücher der Autorin sehr, sehr gerne. Sie berühren und überraschen mich gleichermaßen. Nachdem ich mit diesem Buch fertig war, hat es ein absolutes Highlight in meine Hände geschafft. „Für immer ist die längste Zeit“ hat mich nachhaltig beeindruckt.
Beim nächsten Band vom Magisterium war ich ein bisschen unentschlossen. Auf der einen Seite ist es schon besser, als der Vorgänger, aber auf der anderen Seite wird auch so viel um den heißen Brei geredet. Muss man denn unbedingt fünf Bände planen, wenn der Stoff augenscheinlich nur für drei reicht? Ich werde mal abwarten, wie das Finale werden wird. „Wie die Luft zum Atmen“ hat mich so umgehauen, das ich die Rezension immer noch nicht geschrieben habe. Mir fehlen die Worte. Kennt ihr das?

 

Das letzte Mal eine Empfehlung von Stephen King gelesen

Als letztes habe ich im Juni „Der Kreidemann“ gelesen und dieses Buch hat mein Lesetempo letztendlich ausgebremst. Es hat mich nicht erreicht und konnte mich so gar nicht überzeugen. Ich hätte es einfach sein lassen sollen, denn leider ist es immer so, dass ich Bücher, die Stephen King grandios findet, einfach nichts für mich sind. Sorry.
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Neben den Büchern habe ich so viel im Kopf, was einfach raus möchte. Ich möchte Beträge schreiben, die sowohl mit Büchern zutun haben, sich aber auch mit meiner Familie befassen. All diese Dinge, die sich schon seit Monaten in meinem Kopf breit gemacht haben, muss ich los werden, aber wie schon gesagt: Mir fehlt die Zeit. Ich kann nicht mehr sagen: „Heute schreibe ich den Beitrag, morgen die Rezension und übermorgen befasse ich mich mit Thema XY.“ Es läuft alles mehr oder minder spontan ab. Wenn ich Zeit habe, so wie jetzt, der Kleine schläft, dann schaue ich, was ich abtippen kann, oder ich setze mich mit einem Kaffee mal kurz hin und atme durch.

 

Ja, ich bin zu Hause,

ja, ich muss momentan noch nicht arbeiten, aber das heißt nicht, das ich den ganzen Tag nichts zu tun habe. Ich hasse es, wenn gesagt wird: „Du bist doch den ganzen Tag zu Hause und nicht arbeiten. Warum bist du denn müde, kaputt, gereizt, etc.?“ Das zu hören ist echt kein Geschenk. Seit Oktober 2017 habe ich einen Fulltime-Job. Ich stehe 24/7 meinem Sohn zur Verfügung. Urlaub? Was ist das? So, wie ich den kannte, gibt es ihn nicht mehr. Ich kann nicht sagen, ich bin heute nicht verfügbar. Aber ganz ehrlich: Das will ich auch gar nicht.

 

Ja, ich bin sehr oft müde,

kaputt und auch mit den Nerven runter, aber mein neuer Job, nämlich Mama sein, das ist der beste Job, den ich jemals hatte! Ja, natürlich mecker ich auch mal. Natürlich wird es mir auch mal zuviel, aber sobald ich das Lachen meines Sohnes sehe, ist alles vergessen. Ich bin sehr gerne Mama und ich bin sehr gerne Ehefrau. Aber ich kann es echt nicht leiden, wenn man das so runter macht. So nach dem Motto, man würde den ganzen Tag ja eh nichts machen. Von wegen!

 

Freud und Leid liegen nahe beieinander

Anfang Juni habe ich meinen Geburtstag nachgefeiert. Es war eine tolle Feier, im kleinen Kreis. Wir haben sehr viel gelacht und sehr viel Spaß gehabt. Ich habe die Zeit mit meinen Lieben absolut genossen. Besonders schön war, das sich mein Mann frei genommen hatte, wir somit auch mehr Zeit miteinander hatten und er mich bei der Feier und den Vorbereitungen unterstützt hat. Auch wenn es kitschig klingen mag: Er und der Mini sind wirklich mein aller größtes Glück. 🙂
Das Leid hat im Juni leider auch zugeschlagen. 🙁 Mein liebes Häschen „Sammy“, stolze elf Jahre alt, musste ich leider einschläfern lassen. Gerade weil er so alt war, war es für ihn kein Leben mehr. Er fiel häufiger um, weil er sich auf den Hinterbeinen durch seine Arthrose nicht mehr halten konnte, hatte etwas mit dem Herzen, wo er schon einige Jahre Medikamente gegen bekam und letztendlich nahm er ständig weiter ab, obwohl er eigentlich ganz gut fraß. Es war sehr schlimm für mich zu sehen, wie er immer mehr abbaute und noch schlimmer ihn gehen zu lassen, aber ich weiß, das es die richtige Entscheidung war, wenngleich ich mit mir gerungen habe. Ich wollte ihn nicht töten, sondern ihn erlösen, wisst ihr, was ich meine? Es war bei Sammy sehr schwer den „richtigen“ Moment zu finden. Auf der einen Seite fraß er, auf der anderen Seite konnte er sich aber nicht mehr richtig bewegen. Es fällt mir immer noch schwer. Ich habe bitterlich geweint, als ich abends den Käfig säuberte und alle Sachen von Sammy wegräumte. Es hat echt weh getan. 🙁

 

Neue Fellnasen

Mittlerweile haben wir uns neue Fellnasen geholt. Diese werden Sammy natürlich in keinster Weise ersetzen, machen es allerdings ein bisschen leichter. Ich kann einfach nicht ohne Tiere.

Hier seht ihr von links nach rechts: Lilly, Luna, Trutgard und Hermine. Ich muss nicht sagen, welches Meerli sich mein Mann ausgesucht hat, und somit für die Namensgebung verantwortlich ist, oder? 😉

 

Sie sind noch sehr scheu, was aber auch nicht wirklich verwunderlich ist. Mittlerweile kommen sie schon raus, wenn man am Käfig steht und sie füttert, bewegt man sich dann allerdings, hauen sie sofort wieder ab. Mal sehen, ob sie ihre Scheu noch ablegen werden.
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Wie war euer Juni so?
Habt ihr viel gelesen, oder eher weniger?

 

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