Kurz-Rezension:
Cassandra Clare & Holly Black – Die silberne Maske

Posted on 27. Juni 2018 by Dörte

Original: The Silver Mask
Magisterium #4 | 26.01.18 | 256 Seiten | One | Autorin | Autorin | Leseprobe | Kaufen

 

Callum und Tamara haben einen schrecklichen Verlust erlitten. Sie wissen zwar endlich, wer im Magisterium ihr Gegenspieler ist. Aber sie können sich nicht sicher sein, wer sich im Kampf auf ihre Seite schlagen wird. Während sich die Kräfte des Bösen weiter im Hintergrund sammeln, gerät Callum immer stärker in eine Zwickmühle. Da er das Erbe des Feindes des Todes in sich trägt, könnte er dessen dunkle Gabe nutzen und für sich und seine Freunde geliebte Menschen vom Tod zurück ins Leben holen. Doch welchen Preis muss er zahlen, wenn er sich wirklich mit dem Bösen einlässt?

 

„Die silberne Maske“ knüpft genau dort an, wo „Der Schlüssel aus Bronze“ aufgehört hat. Ich habe erst noch ein bisschen gebraucht, um mich dran erinnern zu können, was im vorherigen Band geschehen ist. Die beiden Autorinnen lassen aber glücklicherweise immer mal wieder ein bisschen von der Vergangenheit mit in das aktuelle Abenteuer einfließen, so dass mein Wissen ziemlich schnell aufgefrischt wurde.
Das Buch beginnt eher ruhig. Zuerst treffen wir auf Call, der aufgrund verschiedener Ereignisse gerade im Gefängnis sitzt. Nach diversen Erinnerungsfetzen zieht das Tempo an. Es kommt Spannung auf, die stets vorhanden bleibt, in ihrer Intensität jedoch immer mal wieder variiert. Die Geschichte lässt sich sehr gut lesen. Man bemerkt gar nicht, wie die Seiten an einem vorbei fliegen.
An Handlung hat es mir jedoch gefehlt. Auf den sowieso schon wenigen 256 Seiten kam es irgendwann eine Weile zum Stillstand. Nichts führte die Geschichte so richtig weiter. Mir kam es vor, als wären die Protagonisten festgewachsen und hätten keine Lösung um sich aus ihrem Panzer zu befreien. Zum Glück brachte dies die Spannung aber nicht gänzlich zum Erliegen.
„Wer Geheimnisse hat, leidet mehr, als man denkt […]“
Der Plot ist gut durchdacht und bietet auch Überraschungen, die mir sehr gut gefallen haben. Die einzelnen Figuren haben sich weiter entwickelt, ebenso die Beziehungen zueinander. Lustig zu lesen sind immer noch die Dinge, die Jasper von sich gibt. Diese Dialoge lockern die eher düstere Geschichte ziemlich auf. Ich finde, die Charaktere kommen allesamt sehr authentisch rüber. Wie sie mit dem Verlust Aurons umgehen, ist gut umgesetzt. Und das Ende macht Lust auf ein richtig großes, spannendes Finale, da es mit einem gemeinen Cliffhanger endet.
Was bei mir jedoch einen bitteren Beigeschmack hinterlässt ist, dass ich das Gefühl habe, die Reihe wird unnötig in die Länge gezogen. Die Geschichten werden von Buch zu Buch immer kürzer. Dennoch hätte man bei den einzelnen Büchern noch etwas rauskürzen können, weil es für die Geschichte irrelevant oder schlicht langweilig ist. Nichtsdestotrotz bin ich sehr neugierig drauf zu erfahren wie alles enden wird. Hier muss ich mich allerdings noch eine Weile gedulden.
„Manchmal müssen wir Menschen gehen lassen“, sagte Tamara sanfter.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass mir der vorletzte Band der „Magisterium“-Reihe schon gefallen hat. Er ließ sich gut lesen und war spannend. Leider kam die Handlung etwa in der Mitte ein wenig zum Erliegen, was das Ende jedoch wieder wettmacht. Ich bin sehr neugierig auf das Ende dieser Reihe.

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Weitere Rezension: Lunas Leseecke

Die Reihe: Der Weg ins LabyrinthDer kupferne HandschuhDer Schlüssel aus Bronze | Die silberne Maske

 

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